Archiv der Kategorie Südtirol 2007

Südtirol mit Musik

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Wandern in Südtirol

Südtirol  <== Hier wie immer der Word Link für eine größere Schrift

Südtirol 
 

Nein, der Urlaub ist noch immer nicht vorbei, das gibt mir Gelegenheit noch etwas über Südtirol zu schreiben. Also der Südtiroler ist weitgehend harmlos. Und der Südtiroler wohnt, aus der Sicht des Amerikaners, in Disney World.
Ich war mit meinem Arbeitskollegen, der Frau Hübner, in dem Hügeligem Land hinter dem Reschenpass. Ja es heißt der Frau Hübner, passt schon, nicht weiter wundern.
Einquartiert hatten wir uns in Weschhofen unterhalb des Rosengartens. Also für die unwissenden unter Euch, der Rosengarten ist ein Teil der Dolomiten und ist somit ein Felsmassiv.
Das Hotel Stella möchte ich irgendwo einordnen zwischen klassischem englischem Haus und altem italienischen Flair. Sehr ruhig, sehr alt und eine tolle Einrichtung. Die Stimmigkeit zwischen altem und neuen Mobiliar war genau richtig und zauberte eine tolle Stimmung in die Räume. Die Leitung des Hotels erfolgt mit einer tollen Professionalität, sowohl in der Geschäftsleitung als auch im Service. Alles spielt sich irgendwie im Hintergrund ab und mit einer sehr freundlichen Leichtigkeit.
Das Hotel Stella verfügt dabei auch über einen Wohlfühlbereich mit Pool und Sauna und was halt eben so dazu gehört. Leider war unser Aufenthalt viel zu kurz, somit konnten wir diesen Bereich leider nicht testen.
 
Damit hatten wir ein perfektes Basislager für unsere Wanderungen (okay, es war leider nur eine). Unser Weg führte uns in den Rosengarten, der höchste Punkt unserer Expedition lag bei ca. 2900 m. Da oben ist die Luft recht dünn und man kommt doch schon so etwas ins schwitzen. Vor allem nach dem wir eigentlich 5 std. Wandern wollten, aus diesen 5 std. wurden dann 2,5 std. , da uns das dann zu kurz war, suchten wir uns noch ein paar weitere Wege. Was soll ich sagen, wir liefen dann eine 8 std. Tour in etwa 5 std. und danach waren wir doch etwas….. schwer in den Beinen.

Bei königlichem Wetter verließen wir den Berg, um kurz hinter uns das unglaubliche Schauspiel der Natur zu erleben. Es ist eines Wagners würdig und von keinem Bühnenbildner zu schaffen, was die Natur in wenigen Minuten mit dem Himmel, dem Licht und den Elementen anstellt. Kaum hatten wir die Gondel verlassen, türmten sich Schwarze Wolken auf und ließen den Berg verschwinden. Ein Gewitter brach über das Gebiet ein und brachte den lang ersehnten Regen, den Südtirol nach einer langen Trockenperiode brauchte. Also von uns aus hätte die Natur natürlich noch zweit Tage zeit gehabt dafür. Aber so konnten wir unseren schweren Beinen eine Pause gönnen.
 

Diese Pause führte uns nach Bozen, mit uns führte der Regen auch viele andere Menschen nach Bozen. Um genau zu sein, brauchten wir für eine Strecke von etwa 20 Minuten, geschlagene zwei Stunden Fahrtzeit. Denn bei Regen haben alle Touristen dieselbe Idee. Wir verzichteten also darauf den Ötzi zu besuchen und beschränkten uns auf ein bisschen Bummeln und Kaffe trinken. Dabei gab es einiges zu kucken und ein paar Schnäppchen konnten wir auch machen. So habe ich gleich einen neuen Rucksack für meine nächsten Wandertouren erstanden. Bozen ist eine sehr schöne Stadt und mit ein paar weniger Menschen, kann auch bestimmt etwas von den Gebäuden erkannt werden und es ist sicherlich auch sehr entspannend.
 

Und schon war unser Kurzurlaub vorbei, den wir mit viel essen und trinken verbracht haben, denn eines kann man gut in Südtirol- genießen. Auch wenn die Anreise und auch die Rückreise mit über sechs Stunden sehr anstrengend war, werden wir mit Sicherheit wiederkommen und uns die paar anderen Berge vornehmen. Und da ich sowieso den Dialekt der Südtiroler liebe, fällt mir das auch sehr leicht. Wurstel und Speck tun ihr Übriges.
 

…… Hörst en, der Berg ruft, Mutter de Berg ruft………
 

Servus

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