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Geb acht…..!

Einen fröhlichen Sonntag an die Gemeinde. Und habt Ihr Euch auch ein kleines Lenachen gefreut? Schön, jetzt noch die Weltherrschaft und wir haben alle einen tollen Sommer. Doch jetzt einmal zu den ernsten Dingen des Lebens: Hessen

Hier bin ich also nun und habe meine ersten paar Tage hinter mich gebracht. Lebe mich langsam ein und gewöhne mich daran, das sich Bedienungen an der Bergstraße gerne etwas Zeit lassen. Das Wetter macht das eingewöhnen nicht so schwer, heute regnet es gelegentlichen mal immer wieder. Mein kleiner Versuch an diesem Freitag mal etwas zu erleben und mir das Nachtleben hier an der Bergstraße an zu sehen, scheiterte leider daran, das ich wohl der einzige war der dies mal Versuchen wollte. Um es mal so zu sagen: Tote Hose. Also muss ich noch herausbekommen wo man denn hier mal so hin kann. Denn was das Feiern angeht, macht denen hier so leicht keiner was vor. Das verrät uns schon der Blick in den Veranstaltungskalender von Südhessen

Also mal noch schauen wo der Bär steppt. Also hatte ich für gestern den Plan an ein Stadtfest zu gehen. Doch davor beschloss ich, mich endlich mal wieder auf mein Mountainbike zu setzen und das war gut so. Geniales Revier und richtig was los im Wald. Allerdings hatte ich Popo, Rücken und Beinweh danach und somit endete der Abend dann doch auf dem Sofa mit Lena. Doch ich werde mir das Straßenfest heute Mittag noch schnell ansehen. Morgen geht dann der ernst des Lebens los und ich beginne mal wieder zu arbeiten.

Und jetzt kommt Geschichte!! Keine Angst nur ein bisschen und die Alemannen unter Euch dürften begeistert sein. Denn als der Limes um 250 n.Chr. zerbrach, haben die Alemannen den Odenwald erobert und haben hier fleißig Vieh gezüchtet, bis sie von den Burgundern vertrieben wurden. Das war wie gesagt nach dem Römisch Reich, welches sich hier 200 Jahre lang hielt. Die Römer brachten den Limes mit Kastellen, Wachtürmen und zahlreichen Bädern und sie brachten wohl auch den ersten Wein. Doch so schnell gaben die Alemannen nicht auf, denn die Burgunder wurden von den Hunnen überrannt und hauten ab Richtung Südwesten, in eine Gegend die als Burgund bekannt wurde. Und dann kamen die Alemannen wieder und setzten sich ordentlich im Odenwald fest! Bis, ja bis die Franken 496 n.Chr. kamen und die Alemannen ganz weit in den Süden zurück drängten, sprich dahin wo ein paar von Euch heute leben. Doch heute 2010 n.Chr. ist wieder einer da……

Das ist mal eine vorab Geschichte, viel mehr möchte ich Euch ein anderes mal erzählen, wenn ich die einzelnen Orte hier ein wenig besucht habe. Hier in Heppenheim gibt es schon einen sehr schönen alten Ortskern, doch sagte meine Vermieterin das die Innenstadt von Bensheim noch schöner ist. Also schaute ich mir das mal an und ich muss sagen: recht hat sie. Wobei beide Orte einen tollen Charakter haben.

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Bensheim erhielt bereits 956 das Stadtrecht und es gibt eine große Fußgängerzone, zwei Theater und auch sonst viel Kultur. Die eigentlich bekanntesten Orte Bensheims liegen allerdings außerhalb von Bensheim im Stadtteil Auerbach, das Auerbacher Schloss und der Staatspark Fürstenlager. Beider Attraktionen habe ich noch nicht angeschaut, werde ich aber noch nach holen. Für heute war es das mit Geschichte und zum Abschluss lasse ich Euch noch ein paar Bilder von Bensheim hier. Somit wünsche ich Euch einen noch sommerlichen Sonntag…… naja, und melde mich bald wieder.(Ach übrigens, in Lauchringen steigt am kommenden Wochenende der Kreisfeuerwehrtag und nach meiner Information dürfte sich ein Besuch sehr lohnen, ich schaue das ich es auch noch hin schaffe)

Auf auf und weg

Jetzt beginnt sie also, die heiße Phase. Eine Wohnung scheint gefunden zu sein (update: Daumen drücken). Somit heißt es nun ein geeignetes Umzugsunternehmen zu finden. Das letzte Unternehmen war nicht schlecht, einzig meinen 250kg Tisch hatten sie etwas unterschätzt, doch ich denke die zwei Packer sollten so langsam wieder aufrecht laufen können. Mein freundliches Angebot ihnen meine Playboy Sammlung für ihre Rückreise zu überlassen, hatten sie nicht angenommen, somit zieht auch diese wieder mit um.

 

 

Umziehen, ja das ist so ne Sache, was soll man bloß mit nehmen? Ist ja immer die Chance mal wieder so richtig auf zu räumen. Alten Ballast und Konserven in den Müll zu donnern. Aber ihr wisst ja wie schwierig solche Entscheidungen sein können. Wenn ich daran denke das ich mich irgendwann einmal von meiner Unterhose mit den bunten Schiffchen trennen musste- schließlich begleitete sie mich schon seit meinem 5. Lebensjahr, man hängt ja an dingen, aber auch ich musste mir eingestehen, das ich mit knapp 28. da nicht mehr rein passte. Ja Trennungen sind nicht leicht.

 

 

Ist es Leicht sich von Irland zu trennen? So und so, Ihr wisst schon, das Teil mit dem lachenden und dem weinenden Auge. Habe doch ein paar Leute getroffen die ich echt vermissen werde. Auch an diverse Irische Eigenheiten habe ich mich gewöhnt. Auch Produkte des täglichen Lebens, welche ich mit Sicherheit das eine ums andere mal von meinen Verbleibenden Irland Kontakten nach Deutschland verschiffen lassen werde. Tee zum Beispiel, bin ein richtige Tee Trinker geworden. Alkohol trinke ich ja nur zu Forschungszwecken.

 

 

Doch natürlich wird es auch Dinge geben, welche ich nicht so vermisse. Gar nicht wert darüber zu reden, doch letztendlich helfen sie einem den Abschied zu erleichtern. Und bei mir ist es ja nicht nur ein Abschied aus dem Land, sondern ja auch ein Abschied von meinem Arbeitsplatz. Also mal was ganz neues.

 

 

So denn, ich lande jeden Moment in Frankfurt, die zwei 160kg Jungs in der Reihe neben mir werden sich auch gleich aus dem Sitz pressen. Wenn Ihr diese Zeilen lest, hoffe ich das ich eine der Wohnungen bekommen habe. Ich Grüße Euch aus den Wolken.

 

 

 

Der (Plastik) Berg ruft !!!

Jetzt bin ich wieder unten vom Plastik Berg. Gestern ging es mit der Martina, der Andrea und dem Berti in den Indoor Klettergarten in Schaffhausen (CH). Unter der Aufsicht von Berti mussten die Andrea und ich diverse Schwierigkeitsgrade in den Angebotenen Wänden bewältigen. Lustig wars kann ich Euch sagen und das wäre glaube ich ein Hobby für mich. Weiß gar nicht ob es so was bei uns auch gibt?!

Es gab also verschiedene Wände in welche diverse Farbige Griffe eingebaut waren, um seine Route zu klettern musste man nach oben den Farben folgen. Dann gab es noch verschiedene Routen die zum Teil über Überhänge führten oder an Kanten entlang oder auch mal einen Kamin hoch. Das schwerste was ich noch so hoch kam war ein 6- und noch irgend so was. Gar nicht schlecht für den Anfang, auch wenn es in der B Note sicherlich Abzüge gab. Doch wie gesagt, für den Anfang nicht so schlecht. Nach dem 7. Aufstieg verließen mich aber dann die Kräfte in meiner linken Hand und mangels Technik ging es dann ohne Erbarmen abwärts. Doch Berti hatte mich gut gesichert.

Auch Martina und Andrea gaben ordentlich Gas. Überhaupt scheint das echt ein Sport für die ganze Familie zu sein, so waren da Kinder, Teens, Mittlere, gereiftere und der älteste muss irgendwie was um die 70. gewesen sein. Extrem nette Leute und alle immer sehr hilfsbereit. Danach gab es natürlich das Gipfel Bier und wir ließen den Abend toll ausklingen. Mit Gurtzeug Mieten und Schuhen kostete das ganze ca. 25 sfr. was ich echt nicht zu viel fand. Wer wie Martina und Berti öfters geht, der kann sich dann auch eine Zehner Karte kaufen.

Apropopo Schuhe, die sind ja extra eng, diese Kletterschuhe, wegen dem Gefühl und so. Da ich noch etwas dickere Socken an hatte, waren die nochmal extra doppelt eng, so das ich sie während der Kletterpausen immer ausziehen musste. Nachdem ich dann bei einem Abgang mit meinen Zehenspitzen an der Wand gebremst hatte, hatten meine Füße irgendwie keine Lust mehr und Gefühl schon gar nicht mehr. Bin gegen Ende dann ein bisschen wie eine Ballerina gelaufen.

Viel Spaß mit dem Video.

Ein freundliches Willkommen…

….in 2010. Natürlich wünsche ich all meinen nationalen und Internationalen Lesern im Weltweiten Globalen Dorf 2.0 alles gute im neuen Jahr. Ich gehe davon aus das Alle gut “rüber” gekommen sind und sich die letzten Feiertage gut erholt und amüsiert haben. Auch ich habe schön gefeiert über Silvester und bin noch immer dran (Gestern Geburtstag). Leider haben sich ja all die Versprechungen auf Lotto Gewinne nicht erfüllt. Auch die versprochenen 20 Millionen meines Verwandten aus Südafrika wurde trotz meiner vorab überwiesenen Kontodaten und Anwaltskosten nicht überwiesen. Das nehme ich dem unehelichen Sohn meiner Oma Brüderlicher Seite sehr übel und ich überlege mir ernsthaft ob ich ärgerlich werden soll.

So heißt es auch für mich dann wohl wieder: zurück zur Arbeit. Was soll man auch sonst tun, wird einem ja nur langweilig. Mal sehen was das neue Jahr bringt und wie sich Irland im neuen Jahr so aufführt. In Irland ist ja immer mal wieder was los und LaLa Land wird so schnell nicht abgebrannt. Apropopo LaLa Land, auch Slowenien hat sich diesen Titel jetzt verdient und das in der Zusammenarbeit mit Irland, was ist passiert?

Also, um die Sicherheitsvorkehrungen an den Slowenischen Flughäfen zu testen, hat die Polizei da drüben beschlossen, acht Flugpassagieren, die von ihrem Glück nichts wussten, jeweils ein kleines Päckchen mit Sprengstoffpulver ins Gepäck zu schmuggeln. Einer der Fluggäste war ein Slowenischer Elektriker, der auf dem Weg zurück aus den Weihnachtsferien war und seine Arbeit in Dublin wieder aufnehmen wollte. Die Slowenische Flughafenpolizei und wie anzunehmen ist deren Schnüffelhunde, taten einen guten Job, bis auf einen der Hunde der wahrscheinlich Schnupfen hatte, denn es wurden nur sieben der acht Päckchen gefunden. Dies schien aber niemanden weiter zu beunruhigen. Und so flog das achte Päckchen munter lustig nach Irland.

Dort angekommen amüsierte sich das Päckchen da eine wenig, ohne von dem Kofferbesitzer, der ja nichts von dem Päckchen wusste, bemerkt zu werden. Schon (!) zwei Tage später informierte dann die Slowenische Polizei die Irische Garda und die rückte mit der Armee in einer Dubliner Straße bei einem recht überraschten Mann an, den man dann auch noch sauber glatt in den Knast steckte. Also an alle beteiligten herzlichen Glückwunsch für die tolle Überraschung zum neuen Jahr und dem Elektriker ein tolles Schmerzensgeld (aus dem Knast ist er wieder raus).

Eine Sache noch mit dem Sprengstoff, der hatte keine Zündschnur dran, jedoch kann dieser sich bei minus 4°C wohl selbst entzünden (sagt zumindest Bernd in seinem Blog), bei der derzeitigen Kälte in Irland können sich da ein paar Menschen ein Kreuz in den Kalender machen. Ja, in Irland schneit es und es ist Sau Kalt, das sagen zumindest die Wetterkarten. Im Süden von Deutschland schneit es nun heute auch mal etwas und da hoffe ich doch das am Sonntag bei meiner Rückreise alles gut geht und ich gut weg komme (Oder? Länger Urlaub?! Hm….).

Wenn es schneit soll man aktiv werden, so werde ich heute die Brutsches zum Indoorklettern begleiten und den Messner in mir erwecken, ich werde versuchen Fotos zu machen und Euch an diesem Abenteuer teilhaben zu lassen. Genießt Euren Feiertag.

Stephan’s Tag

…. ja auch den habe ich herum gebracht. Und es gab nicht nur abends (viel zu viel) zum Trinken, nein es gab natürlich auch was leckeres zum Essen. Und was soll ich Euch sagen, die Menschen die hier sonst im Haus wohnen, haben ganz schön interessante Dinge in der Kühltruhe lassen. Daher gab es Straußen Steak mit Bratkartoffeln an eine Portwein Ingwer Soße. Mmmmmhhhhhh

Straußen Steak-1

Straußen Steak-2

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