Archive for Mai, 2010

Geb acht…..!

Sonntag, Mai 30th, 2010

Einen fröhlichen Sonntag an die Gemeinde. Und habt Ihr Euch auch ein kleines Lenachen gefreut? Schön, jetzt noch die Weltherrschaft und wir haben alle einen tollen Sommer. Doch jetzt einmal zu den ernsten Dingen des Lebens: Hessen

Hier bin ich also nun und habe meine ersten paar Tage hinter mich gebracht. Lebe mich langsam ein und gewöhne mich daran, das sich Bedienungen an der Bergstraße gerne etwas Zeit lassen. Das Wetter macht das eingewöhnen nicht so schwer, heute regnet es gelegentlichen mal immer wieder. Mein kleiner Versuch an diesem Freitag mal etwas zu erleben und mir das Nachtleben hier an der Bergstraße an zu sehen, scheiterte leider daran, das ich wohl der einzige war der dies mal Versuchen wollte. Um es mal so zu sagen: Tote Hose. Also muss ich noch herausbekommen wo man denn hier mal so hin kann. Denn was das Feiern angeht, macht denen hier so leicht keiner was vor. Das verrät uns schon der Blick in den Veranstaltungskalender von Südhessen

Also mal noch schauen wo der Bär steppt. Also hatte ich für gestern den Plan an ein Stadtfest zu gehen. Doch davor beschloss ich, mich endlich mal wieder auf mein Mountainbike zu setzen und das war gut so. Geniales Revier und richtig was los im Wald. Allerdings hatte ich Popo, Rücken und Beinweh danach und somit endete der Abend dann doch auf dem Sofa mit Lena. Doch ich werde mir das Straßenfest heute Mittag noch schnell ansehen. Morgen geht dann der ernst des Lebens los und ich beginne mal wieder zu arbeiten.

Und jetzt kommt Geschichte!! Keine Angst nur ein bisschen und die Alemannen unter Euch dürften begeistert sein. Denn als der Limes um 250 n.Chr. zerbrach, haben die Alemannen den Odenwald erobert und haben hier fleißig Vieh gezüchtet, bis sie von den Burgundern vertrieben wurden. Das war wie gesagt nach dem Römisch Reich, welches sich hier 200 Jahre lang hielt. Die Römer brachten den Limes mit Kastellen, Wachtürmen und zahlreichen Bädern und sie brachten wohl auch den ersten Wein. Doch so schnell gaben die Alemannen nicht auf, denn die Burgunder wurden von den Hunnen überrannt und hauten ab Richtung Südwesten, in eine Gegend die als Burgund bekannt wurde. Und dann kamen die Alemannen wieder und setzten sich ordentlich im Odenwald fest! Bis, ja bis die Franken 496 n.Chr. kamen und die Alemannen ganz weit in den Süden zurück drängten, sprich dahin wo ein paar von Euch heute leben. Doch heute 2010 n.Chr. ist wieder einer da……

Das ist mal eine vorab Geschichte, viel mehr möchte ich Euch ein anderes mal erzählen, wenn ich die einzelnen Orte hier ein wenig besucht habe. Hier in Heppenheim gibt es schon einen sehr schönen alten Ortskern, doch sagte meine Vermieterin das die Innenstadt von Bensheim noch schöner ist. Also schaute ich mir das mal an und ich muss sagen: recht hat sie. Wobei beide Orte einen tollen Charakter haben.

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Bensheim erhielt bereits 956 das Stadtrecht und es gibt eine große Fußgängerzone, zwei Theater und auch sonst viel Kultur. Die eigentlich bekanntesten Orte Bensheims liegen allerdings außerhalb von Bensheim im Stadtteil Auerbach, das Auerbacher Schloss und der Staatspark Fürstenlager. Beider Attraktionen habe ich noch nicht angeschaut, werde ich aber noch nach holen. Für heute war es das mit Geschichte und zum Abschluss lasse ich Euch noch ein paar Bilder von Bensheim hier. Somit wünsche ich Euch einen noch sommerlichen Sonntag…… naja, und melde mich bald wieder.(Ach übrigens, in Lauchringen steigt am kommenden Wochenende der Kreisfeuerwehrtag und nach meiner Information dürfte sich ein Besuch sehr lohnen, ich schaue das ich es auch noch hin schaffe)

Zurück in der Zivilisation

Mittwoch, Mai 26th, 2010

Hallo liebe Leserinnen und außen, ich weiß ich habe lange nichts von mir hören lassen. Doch wie Ihr wisst habe ich LaLa Land verlassen und mich in Angela Land niedergelassen. Genauer, in Heppenheim an der Bergstrasse. Und seit heute habe ich auch wieder Internet Anschluss! Ja richtig, das ganze ging gerade einmal 1 Woche!! Und dann auch noch mit einer 30000er Leitung!!! Wahnsinn.

Über Heppenheim und meine Reise dorthin möchte ich Euch ein anderes mal berichten. Nur schon soviel vorab, alles sehr nette Leute hier- muss wohl am Wein liegen. Das Wetter kann es nicht sein, denn dann hätte ich derzeit in Irland bleiben können. Regen, regen, regen…. nach einem zugegeben schönen Wochenende. Doch somit fallen die Auspackarbeiten ein wenig leichter.

Ja, der Blog wird noch auf unbestimmte Zeit weiter gehen, da ich in den nächsten Monaten noch einiges erleben werde. Am 1. startet der neue Job und ich gehe mal wieder auf Reisen. Heppenheim und die Umgebung wollen auch erkundet und vor allem Fotografiert werden. Gebt mir einfach noch ein wenig Zeit bis ich alles im Griff habe hier. So lange könnt Ihr mal einen Blick auf die Homepage von Heppenheim werfen und staunen was es hier an Festen in den nächsten Monate gibt.

So denn, Glück auf frohes Arbeiten und immer gut Wasser vor dem Bug…. gut dürfte bei dem Wetter nicht schwer sein… Apropopo Wetter, hatte heute Nacht mein erstes Gewitter seit 2 1/2 Jahren! War ziemlich laut….. ja draußen…. nein nicht drinnen……nein, keine Irin mit gebracht!

dunkel, munkel, essen

Mittwoch, Mai 12th, 2010

Ich hatte Euch auch noch versprochen das ich Euch die Letzten Essenskreationen zeige. Und natürlich noch ein paar Bilder von unserem dunkel Essen und anderen lustigen Gelegenheiten. Die neuen Bilder von einem neuen Wachtelrezept werde ich dann noch nach reichen.

Packen läuft sehr gut, ich habe jetzt eine Pause eingelegt da sonst nichts mehr da ist. Morgen geht es noch mal zum Grillen. Morgen, Donnerstag den 12. wollte ich auch noch ein mal arbeiten gehen, hatte ich versprochen, doch dann fiel mir heute morgen auf, das Donnerstag gar nicht der 12. ist, sondern der 13. …… nun, das war dann nichts mehr. Gut, kündigen können sie mich ja nicht- nein, Spaß beiseite ist mir natürlich sehr peinlich.

Also denn, bis in….. 4 Tagen!

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Auszeit

Sonntag, Mai 9th, 2010

Es ist also soweit, meine ersten Urlaubstage sind angebrochen und ich kann anfangen mich auf das “neue” Leben zu konzentrieren. Wie könnte man das besser machen, als mit einer kleinen Reise, zu der mich mein neuer Arbeitgeber und ein Geschäftspartner eingeladen haben. Wien, ich komme. Doch bevor ich komme, hat mir die Natur noch eine Aufgabe in den Weg gelegt- Nein, nicht mein blendendes Aussehen, sondern einen Berg in Island, der wohl etwas Erkältet ist, denn dieser hustet unaufhörlich Asche in den Himmel über Europa.

Somit stand also mein Abflug von Dublin noch in den Sternen, oder in den Aschemolekülen, ganz wie Ihr wollt. Am Tag vor meinem Abflug war der Flughafen noch Dicht. Zur Sicherheit Quartiere ich mich zusammen mit Hubertus, einem Freund der Familie, gleich neben dem Flughafen in einem Hotel ein. Wir ließen es uns auch nicht nehmen einen kleinen Spaziergang zum Flughafen zu machen. Das war schon sehr Surreal, diese Leere, kaum zehn Leute da, eine Staffel von Taxen die da sicherlich standen weil sie nicht wussten wo sonst zu stehen und auch nichts anderes gelernt hatten. Die Vögel sangen laut und genossen die Ruhe über und unter sich. Das war schon irgendwie ein komisches Gefühl da so herum zu laufen. Also hofften wir, das wir unsere früh Flüge bekommen würden.

Also standen wir ordentlich früh am Eincheck Schalter und durften uns davon überzeugen das auch viele andere recht früh flogen, war ganz schön was los. Doch wir kamen gut voran und lernten auch gleich ein paar Deutsche Grazien kennen die uns mit einem “Hallloooo!??!” darauf aufmerksam machten das wir uns Aus versehen vor sie gestellt hatten. Na da habe ich ja schon wieder etwas worauf ich mich in Deutschland freuen darf. Hubertus verabschiedete sich Richtung Düsseldorf und ich nahm mein Schläfchen im Flieger Richtung Wien.

Wien, da lag es nun also, so unter mir und ich war schon recht gespannt, war ich doch noch nie in Wien. Was macht man überhaupt in Wien? Und so früh? Mein Meeting sollte ja erst am nächsten Tag sein. Hm, Wien….. na mir wird schon was einfallen dachte ich noch so bei mir und schon war ich draußen, aus dem Flughafen. Rein in die CAT, welche mich ganz nah an meinem Hotel wieder ausspuckte. Das Hotel lag sehr gut gelegen im Herzen der Stadt. Einer Stadt mit rund 1,7 Millionen Einwohnern die alle wie der Hans Moser reden, okay fast alle. 1221 bekam Wien das Stadtrecht verliehen, was uns sagen will das es eine recht alte Stadt ist, viel Geschichte und so. Vor allem die Habsburger drückten Wien ihren Stempel auf. Und auch heute noch gilt Wien, wegen seiner Geografisch sehr guten Lage, als eine der wichtigeren Metropolen in Europa.

Viel alt gibt es hier, also ich meine weniger die Einwohner, vielmehr die tolle Altstadt. Besonders nett fand ich das man mir zu Ehren noch schnell einen Dom da hin gestellt hatte, der Stephans Dom wird gerade wieder etwas aufgefrischt. Auffällig fand ich allerdings das die Geschichtsbücher nicht zu stimmen scheinen, so steht dort doch das die Türken die Stadt erfolglos belagert hatten, doch bei dem Angebot von Kebab in der Stadt, wage ich zu bezweifeln was da so steht.

Für mich gab es zum Frühstück lecker Tafelspitz, beim Pachalter (oder so ähnlich), berühmter Laden und die Referenz wenn es um Tafelspitz geht. Und ich muss sagen es war lecker. Ich gewöhnte mich auch gerne daran wie schnell ich doch in den Akademiker Stand gehoben wurde: “Darfs noch etwas sein Herr Doktor.” Sehr nett diese Stadt. Verwöhnt von diesem Titel betrat ich dann auch das nächste Kaffeehaus und korrigierte sogleich den Kellner, er: “Darfs noch etwas sein?” ich: “Darfs noch etwas sein, Herr Doktor? Soviel Zeit muss doch sein.” Spaß verstehen die auch nicht. Er verabschiedete mich dann mit: “Schönen Tag noch Herr Direktor.” So schnell geht es in der Karriere Leiter nach unten.

Und so wanderte ich durch die Stadt, der Kaiser und Kriegsherren. Die Museen die sich rechts und links von mir auf türmten laden zu einem längeren Verweilen ein. Frühling war es in der Stadt und somit gab es keinen Grund in eines der Museen rein zu gehen. Ich schlenderte an all den Sachen vorbei von denen man schon mal irgendwie was gehört hatte: Sacher, Oper, Dom, Satdtpark, Heurigen, Kaffeehäuser…….. und auch an unzähligen Monumenten und Statuen, die von unzähligen Tauben beschissen wurden. Es war ordentlich was los denn es waren auch gerade die Musikwochen. In den vielen Parks und Grünflächen der Stadt lagen die Leute in der Sonne oder Saßen in den Heurigen und den Biergärten und genossen den Frühling. Unzählige Touristen brachten einen wirr war von Sprache und Kultur in das Ganze, leider hatte ich meine Kamera daheim vergessen.

Ein schönes Bier im Park gab mir dann den Abschluss des Tages und ich freute mich schon sehr auf den nächsten Tag. Wir wurden abgeholt (ein Dänischer Kollege und ich) und trafen uns dann mit meinen anderen neuen Arbeitskollegen in der Firma welche uns eingeladen hatte. Nach getaner Arbeit ging es dann wieder im Konvoi zurück in die Stadt. Hier durften wir uns kurz erholen, was wir aber übersprangen und wir gingen direkt über zum gemütlichen Teil. Nur soviel, meinen Vorsatz wenig zu trinken, da ich ja wieder früh raus und fliegen musste, konnte ich nicht erfüllen. Also ging es in das Schweizerhaus, welches wohl der größte Biergarten Österreichs ist, mitten im Prater. Und das war groß da und wir hatten Reserviert, was auch gut war. Es gab Stelzen und Handel, also Haxen und Hähnchen und die Haxen/ Stelzen waren mal so richtig groß, alleine kaum zu schaffen. Um eine lange Geschichte kurz zu machen, der Abend nahm seinen lauf, das Bier hörte nicht auf an unseren Tisch zu kommen und die Bereitschaft sich mit den anderen Gästen in tief Philosophische Gespräche zu vertiefen, nahm rapide zu.

Wien wimmelt von Paarungsbereiten Großstädtern und ich weiß wirklich nicht mehr wie die alle geheißen haben, aber nett waren sie alle. So gingen wir vom Prater in die Stadt und ja…….. um 4:30 Uhr war ich wieder im Hotel, um nach drei Stunden Schlaf meinen Weg zum Flughafen zu versuchen, der Schlaf im Flieger (der trotz Aschemolleküle flog) war sehr hilfreich.

So denn, ab mit Euch nach Wien, tolle Stadt, tolle Menschen. Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und kann Euch sagen, noch 7 Tage und dann war es das fürs erste aus Irland.

Na endlich

Dienstag, Mai 4th, 2010

Hallo da draußen in der Welt

Die Nachbarn haben sich beschwert das ich neulich nur einen Link gepostet habe. Das geht natürlich gar nicht, aber derzeit komme ich kaum zum schreiben. Doch hatte ich Euch allen noch ein paar Bilder versprochen, den Anfang machen die Bilder aus dem April. Sehr nette Aufnahmen dabei und auch bald wieder käuflich zu erwerben, wer schneller eins möchte sendet mir einfach eine Mail.

Sonst was los hier? Nun wir haben angefangen zu packen, allerdings habe ich noch keinen Urlaub, daher jette ich noch etwas durch die Gegend. Letzte Woche war die Schweiz dran. War lustig, besonders im Hochseil Klettergarten an der Rigi bei Luzern, kann ich nur empfehlen. Ansonsten wird diese Woche der Radio Moderator beerdigt, was irgendwie einem Staatsakt ähnelt, der Mann war halt beliebt. So denn, ich hoffe ich kann Euch noch die Bilder vom leckeren Essen der vergangenen Wochen zeigen, ich arbeite daran.

Somit viel Spaß mit dem Video und frohes frieren in Deutschland…..