Six Nation’s Cup

Als aller erstes möchte ich alle neu Registrierten Leserinnen und außen auf meinem Blog begrüßen, freut mich sehr das Ihr den Weg zu mir gefunden habt. Aktives mitmachen ist ausdrücklich erwünscht und fördert das Denkvermögen.

 

 

Doch jetzt zum eigentlichen Thema, sicherlich seid Ihr schon sehr gespannt wie es mir bei meinem Gestrigen Rugby Tag so erging. Wie der aufmerksame Leser weiss, war Gestern das Auftakt Spiel zum Six Nations Cup. Getroffen zu dieser Partie hatten sich Irland und Italien. Wie zu erwarten war, hat Irland Hochhaus gewonnen, am Ende stand es 29 : 11. Doch selbst die Italiener waren sich von Anfang an bewusst, das die Chancen nicht so gut aussehen und legten ihre Hoffnungen eher in die Nachspiel zeit im Pub.

 

 

Meine Anreise nach Dublin trat ich mit dem Zug von Waterford an, Reisezeit ca. 2,5 Std.. Ich muss sagen das ich vom Zug positiv überrascht war, ein sehr sauberer und Gemütlicher ICE, werde mir dies sicherlich für weitere Fahrten nach Dublin im Hinterkopf behalten. Hin und Zurück gab es das ganze für 27 €, sicherlich nicht ganz günstig, aber allemal gemütlicher als mit dem Auto und den Parkplatz spart man sich auch. In Kilkenny stieg dann Marc hinzu der mich zu diesem besonderen Tag Eingeladen hatte.

 

 

Noch kurz vom Bahnhof mit der Luas (Straßenbahn) zum anderen Bahnhof (frag nicht warum die zwei Bahnhöfe brauchen) und dann noch ein paar Straßen zu Fuß zum ehrwürdigen Croke Park, ein Stadion das durch die Arbeit vieler Freiwilliger errichtet wurde. Bereits vor dem Stadium wurde die Masse der Menschen langsam größer und wir wurden durch die ersten Security checks geschoben, doch schon nach der ersten Barriere war das Platz Angebot recht gut. Hier trafen wir dann auch noch unseren dritten Mann, einen Freund von Marc.

 

 

Schnell noch ein Bier um die Kehle zu schmieren, 5,-€ für 300ml Budweiser, das Zeugs musste mehr als schmieren für den Preis. Drinnen im Stadion erwartete uns dann die Atmosphäre von rund 77.000 Zuschauern, Wow. So ein Stadion hat schon immer wieder etwas beeindruckendes. Froh war ich das es nicht regnete, weil nur die oberen Plätze überdacht waren. Doch für die Kälte war ich gut eingepackt. Auf dem Spielfeld war bereits die Eröffnungszeremonie im Gange und die Präsidentin von Irland Grabschte an den gut gebauten Spielern herum. Es wurde die fröhliche Italienische Nationalhymne gespielt und von den rund 3000 angereisten italienischen Fans besungen. Dann wurden die zwei irischen Hymnen von den restlichen 74.000 Zuschauern angestimmt. Ja, richtig, zwei Hymnen denn im Rugby spielt Irland als eine Nation, Nord Irland und die Republik.

 

 

Das Spiel ging los und Marc versorgte mich mit den nötigen Informationen. Ruck zuck stand es 8 zu 0 für Irland und die Stimmung war entsprechend gut. Auf der Seite der Italiener spielte sich folgendes ab: „Giuseppe, weische du ob hadde de Spiele schon begonnen?“ „Oh, Salvatore habe isch auch grade gedachte das isch eine ball an mir vorbeie geflogen, habe ich noch nicht mal fertig meine expresi!“ Nein nein, zur Ehrenrettung der Italiener, ohne sie wäre das Spiel schon langweilig gewesen, nur mit einer Mannschaft auf dem Platz.

 

 

Doch die italienischen Fans brachten Stimmung ins Stadion und waren sich ihrer schlechten Chancen bewusst und wurden dann doch auch noch mit ein paar Punkten belohnt. Ein Italiener gab uns dann noch den Pavarotti, in dem er einen sehr langen Schrei abließ als der Rest des Stadions ruhig war. Dies gab ihm einen Sonderapplaus von allen anderen. Der Ire hinter mir Schrie zurück: „Give this man a Pint!“ Der Hauptschlachtruf der Iren: „Come on Ireland!“

 

 

Im Stadion befanden sich auffallend viele Familien, wie gesagt eine tolle Stimmung und wie Marc bemerkte ein ganz anderes Publikum als bei Fußballspielen. So ging auch nach dem Abpfiff alles sehr gesittet zu. Die vielen jungen Damen welche im Stadium waren, waren glaube ich eher nicht wegen des Spiels da, sondern eher wegen der Figurbetonten Sportdresses der Figurbetonten Spieler, wobei ich bei den meisten von diesen Hünen darauf verzichten würde sie nach dem Spiel auf ein paar kleine Fehler in ihren Spielzügen aufmerksam zu machen.

 

 

Für uns ging es dann noch vor der Heimfahrt schnell zur letzten Runde in einen Pub in der Stadt. Hier wurde dann das Spiel Wales vs. England übertragen und die Iren taten was sie am besten können, zusammen mit den Touristen und Fans aus allen Ländern zu feiern.

 

 

Am Bahnhof trafen wir in einem Schnellrestaurant dann noch einen wohl bekannten Rugby Spieler (hatte nicht am Spiel teilgenommen), ich selbst kannte ihn nicht, doch die Väter fotografierten stolz ihre Kinder mit ihm. Hinein in den Zug und doch sehr Müde von einem Tollen Tag, zurück in den Süden des Landes. Auf der Heimfahrt konnte ich noch 2,5 Stunden denn tollen Witzen und Gesängen einiger Betrunkener lauschen…….. Toll.

 

 

Ein schöner Tag, nochmals vielen Dank an Marc. Das nächste Spiel das ich gerne sehen würde, ist eines mit den Neuseeländern welche für ihren Schlachttanz vor dem Kampf wohl bekannt sind. Geniesst das Video und habt eine schöne Woche.

4 Antworten auf “Six Nation’s Cup”

  1. Conny sagt:

    Knackige Hintern … ich würde allerdings auch auf abschliessende Manöverkritik verzichten ;o)

  2. shanne2685 sagt:

    Wenn Du möchtest kann ich Dir gerne eine Großaufnahme der Popos senden ;)

  3. Markus sagt:

    Na da hast dir aber Mühe mit dem Video gegeben. Respekt.

    Jetzt weiss ich endlich was Du das ganze Wochenende treibst, ausser Rugby schauen…

    Gruß aus der Nachbarschaft

  4. shanne2685 sagt:

    ja die anzahl der klicks in kurzer zeit ist auch nicht schlecht.

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