Archive for September, 2008

Die Renten… äh, Finanzen sind sicher!!

Dienstag, September 30th, 2008

Dublin hat jetzt eine Bankengarantie von 400 Milliarden Euro verabschiedet. Die Kohle bleibt also vorerst hier.

Die neuen Pornos sind da!!

Montag, September 29th, 2008


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Willkommen im Finanzloch

Sonntag, September 28th, 2008

Hallo liebe Finanzgeschädigte

 

Mensch Ihr seid ja Großzügig da in Deutschland, einfach so mal 300 Millionen an die USA verschenken, sehr nett. Wenn Ihr gerade die Taschen offen habt, Irland ist jetzt ganz offiziell in der Rezession. Nach Dänemark hat jetzt auch die Insel den Sprung geschafft. Vieles ist hier zur Zeit im argen und es werden sicherlich einige Köpfe rollen. Die Iren selbst nehmen es hin mit Kopfschütteln und Zynismus. Humor ist wenn man trotzdem lacht.

 

Und so war ich dann am Samstag auch zu einer Party eingeladen, von einem der das Land verlässt. Wir hatten Spaß und es war feucht fröhlich. Also feiern können sie und ich hoffe das sie das auch lange so weiter machen können.

 

Höhepunkt des abends war wie immer die Anreise und das wieder Heim kommen. Denn das ist ja nicht so einfach und zeigt glaube ich auch ein wenig wie es zu so einer Rezession kommen kann. Gebucht haben wir für die Hinfahrt (wir in Dublin, das Fest in Bray, also beides keine kleinen Orte auf dem Land) per Internet. Das ist die Neuste Technik. Nachdem das Taxi 30 Minuten nach der gebuchten Zeit noch nicht da war und auch kein Anruf kam, riefen wir halt an. Und erfuhren das kein Taxi kommen würde und wohl niemand die Buchungen geprüft hatte……..hm. Naja, also dann halt hin mit dem eigenen Auto und zurück dann aber mit dem Taxi.

 

Aus Erfahrung verließen wir das Fest dann schon so gegen 1 Uhr und begaben uns zum Bahnhof, warum da kein Taxi bei den Pub’s steht, versuche ich Euch nachher zu erklären. Am Bahnhof hat es dann ein kleines Häusschen mit zwei schwer tätowierten Jungs drinnen. Bei denen fragt man dann, wenn man an der Reihe ist, nach einem Taxi in die gewünschte Richtung. „Ihr wollt wo hin?“….. „wer muss noch in Richtung….?“ „gut, wartet da drüben“. Das dritte Taxi war dann unseres und wir nahmen noch irgend wen mit. Das Taxi hatte kein Taxameter, aber es war recht günstig. Das ganze ging recht schnell, nach ca. 20 Minuten hatten wir unser Taxi. Normalerweise kann das bis zu zwei Stunden gehen bis Ihr ein Taxi bekommt und wenn Ihr ganz großes Pech habt, dann dürft Ihr Euch darum auch noch mit ein paar betrunkenen um die Wette schlagen.

 

Ja das Ding mit den Taxis….. In Athlone da geht zur Zeit ein Vergewaltigter um her und verbreitet natürlich Angst und schrecken. Nun würdet Ihr als alleine nach Hause müssende Frau Euch in dieser Situation, in ein Taxi setzten wollen welches vor dem Pub wartet. Nicht so in Irland, denn die Regulierungs Behörde sieht das anders. So darf ein Taxi nicht vor einem Pub oder einer Gaststätte stehen und Passagiere aufnehmen. Der nach Hause wollende muss erst zu einem öffentlichen Taxi Platz gehen, die es halt auch nicht an jeder Ecke gibt. Ganz blöd wird es dann mit den privaten Taxis die keine Echten Taxis sind aber Personen für Geld befördern. Diese dürfen nämlich auch nicht an den Taxi Ständen stehen und auch nicht durch die Gegend fahren und Gäste aufnehmen. Die muss man dann daheim anrufen und dann dürfen die kommen.

 

Das fanden auch die Taxi Fahrer in Athlone nicht so lustig. Der Höhepunkt war eine junge Dame, die die Taxi Fahrer anflehte sie doch nach Hause zu fahren, weil sie einfach unglaublich Angst hatte noch über 1km in der Dunkelheit zum Taxi Stand zu laufen. Doch die Taxi Fahrer durften das nicht, denn das kostet eine Strafe von 250,- Euro und tatsächlich gibt es Prüfer die genau das versuchen. Um jetzt der Frau zu helfen, riefen die Taxi Fahrer einen Kollegen an, das der die Dame aufnimmt, weil er stand ja nicht vor dem Pub, sondern wurde gerufen. Braucht Ihr jetzt nicht verstehen, versteht hier auch keiner. Aber es erklärt so einiges.

 

Und so schauen wir jeden Tag wieder auf neues in die Zeitung und wundern uns nicht. das jeden Tag wieder mehr eine Firma Ihre Tore schließt. Und wenn Ihr mal ganz doll lachen wollt und nie wieder über das Krankheitssystem in Deutschland jammern möchtet. Dann könnte ich Euch mit ganz lustigen Geschichten versorgen, derzeitiger Höhepunkt ist ein Brief von der Krankenkasse an eine Patientin, das jetzt Ihre Brustkrebs Vorsorgeuntersuchung bezahlt wird und sie einen Termin in den nächsten Tagen hat. Problem: Bei der Dame wurde Brustkrebs festgestellt als sie 39 Jahre alt war, mit 43 starb sie dann…….. Sie wäre dieses Jahr 63 Jahre alt geworden……………………

Polizisten Ausbildung

Montag, September 22nd, 2008

Ja das Auto fahren in Irland fasziniert mich immer wieder auf das Neue. Heute war in der Nähe der Tankstelle meines Vertrauens ein kleiner Verkehrsunfall. Nichts aufregendes, Blechschaden. Auf meiner Fahrbahnseite steht ein kaputtes rotes Auto.

 

Zur Straße: Es ist eine normale Ortsstraße aber links und rechts sind zwei Stand Streifen, die auch zum Parken benutzt werden dürfen und auf denen auch mal der eine oder andere Lastwagen steht.

 

Also der rote Wagen steht auf der Fahrbahn, auf dem Stand Streifen befindet sich kein Fahrzeug. Die Unbeteiligten stehen vor dem Fahrzeug. Neben dem Fahrzeug, zur Mitte der Straße, steht ein junger Polizist und hat die Kontrolle über die Lage übernommen.

 

Also er steht da und regelt den Verkehr. Als ich nahe, hebt er die Hand um mich zu Stoppen und den entgegenkommenden Verkehr, der sich schon ein ganz klein wenig staut, vor bei zu lassen.

 

Quiz frage: Würdet Ihr stoppen?

 

Genau, Ihr habt natürlich in Erinnerung das der Stand Streifen total frei ist und da sogar Lastwagen drauf passen (große Lastwagen). Natürlich stoppe ich nicht! Ich rolle im Schritttempo an dem Unfallfahrzeug (welches übrigens Fahrtüchtig ist) vorbei. Und während ich da so vorbei rolle, dreht sich der Polizist zu mir um und schaut mich einigermaßen verwundert an. Ich hebe die Hand und winke ihm mit einem freundlichen Lächeln zu. Und in seinem Blick erkenne ich, das er soeben das Universum verstanden hat.

 

Im Rückspiegel sehe ich wie er einem anderen Fahrzeug den Weg weißt den ich entlang rollte. Es scheint noch Hoffnung zu geben.

 

Irland……….

Der Berg ruft!!

Sonntag, September 21st, 2008

Gerufen hat er, der Berg. Endlich habe ich das Wandern in Angriff genommen. Nachdem ich vier Tage auf Messe in Dublin war, wurde es Zeit für etwas frische Luft. Auch wenn man nach vier Tagen Messe stehen eigentlich nur noch sitzen möchte. Aber ist nicht! Außerdem ist jetzt endlich nach dem langen Winter der Frühling wieder ins Land gekehrt und der Tag brachte uns schöne 21°C, das ist doch mal was.

 

Das Teuerste am Wandern in Irland ist das Bier danach, aber ohne geht’s halt einfach nicht. Hatte ich mir ja auch verdient. Es hat mich wieder an die Mahon Wasserfälle gezogen, ja genau da wo auch diese Magic Road ist, und ich hatte mir den Bergkam von rechts nach Links ausgesucht. Bewaffnet mit meinem neuen Daypack (Rucksack in klein) von Lidl, ging es los. Viele Familien waren da oben unterwegs, doch diese nahmen alle den bequemen 2 Meter weg zu den Fällen. So konnte ich ungestört meine erste Steigung entlang eines Zauns hochgehen.

 

Es ging gemütlich los, doch schon bald musste ich meine Jacke ausziehen denn es wurde doch anstrengend, einzige Zeugen und ständige Begleiter meiner Tour waren die unzähligen Schafe. Ich hatte mir ein Maximal Ziel für die zwei Bergkämme und die Gipfel von 5 Stunden gesetzt. Ich startete um 13 Uhr vom Parkplatz. Doch ich konnte die Tour dann immer wieder ein bisschen verlängern und war dann schon nach 2,5 Stunden wieder am Parkplatz.

 

Die Comeragh Mountains sind natürlich nicht mit den Dolomiten oder den Schweizer Bergen zu vergleichen. Aber dennoch sind sie nicht zu unterschätzen. Während es unten noch schöne 18°C waren, hatte ich oben noch runde 14°C und es war leicht bewölkt. Auch gibt es in den Comeragh’s schnelle Wetterwechsel und dann sollte man wirklich gewappnet sein. Und auch festes Schuhwerk ist zu empfehlen, denn es geht wirklich über Stock und Stein. Lange Hosen müssen auch sein, weil einem sonst die Blaubeerbüsche und Scharfen Gräser die Beine aufschlitzen.

 

Schön ist auch, das hier kein Ansturm von Wanderern herrscht, ich begegnete keinem einzigen. Daher gibt es wohl auch so wenig Ausgetretene Wege. Ich folge einfach den Wegen der Schafe. Aber auch da muss man aufpassen, denn auch ein Schaf kann sich mal verlaufen und die Spur endet im Nirgendwo. Das Schaf dachte sich: „Mist alles wieder Rückwärts.“ und ich dachte mir: „Blödes Schaf.“ Doch die Schafe sind sehr scheue Tiere und warnten sich immer gegenseitig wenn ich kam und nahmen Reiß aus.

 

Die nicht vorhandenen Wege, zwingen mich also auch oft dazu einfach durch die Prärie zu laufen, was unheimlich Spaß macht. Ständig wechselt die Landschaft, die Fauna und Flora. Mal laufe ich durch ein Meer von Blaubeerbüschen, dann über Gräser, dann über Dürres Holz von irgendeinem Busch (den glaube ich die Schafe auf dem gewissen haben), dann über Torf und Moor. Es macht wirklich Freude. Aber es gilt auch Obacht zu geben, denn oft versteckt sich unter den Büschen eine Felsspalte oder ein tiefes Loch. Wenn dann das Gleichgewicht aufgibt dann gilt es schnell zu schauen wo man hin greift, denn die vielen Schafe hinterlassen auch sehr viele kleine Kügelchen, welche sicherlich mal Blaubeeren waren. Um es mal ganz genau zu sagen ist eigentlich der ganze Berg mit Schafsscheiße übersät. Na wer’s gerne hat.

 

Über diese Moor und Torfffelder zu laufen ist auch schön, das ist wie auf Wolken laufen. Aber auch hier aufpassen, denn Moor bedeutet auch Wasser, so trete ich dann doch ab und zu tief rein und bin froh das meine Stiefel so schön Dicht sind. Das Torf erklärt auch warum alles Wasser hier oben so Schwarz ist. Man könnte meinen das Guinness kommt hier direkt aus dem Berg. Doch es sieht zwar so aus, schmeckt aber gar nicht nach Guinness. In diesen Feldern sehe ich dann auch meinen ersten Irischen Frosch. „ Hallo Frosch“ sage ich, doch der Frosch sagt nichts und so lasse ich ihn machen was Frösche nun mal so machen- Fröscheln.

 

Also toll war es und was ich auch toll fand war, das ich keinen Müll gesehen habe, das freut. Und ich werde wieder gehen und mir den Sonntag in den Berglein vertreiben. Ich kenne jetzt auch ein paar andere Wege und werde diese als nächstes probieren. Ich habe mir auch fest vorgenommen mich mal zu einem Treffen vom Wanderverein hier in der Stadt zu begeben, mal sehen wie die so drauf sind und vielleicht ergibt sich ja das eine oder andere. Muss mich jetzt hier mal so langsam sozial engagieren sonst wird es langweilig irgendwann.

 

So denn, wünsche Euch einen schönen Sonntag Abend und ich belohne mich jetzt schön mit Chilli con Carne und noch mit einem von den teuren Bieren. Nanu, was das?…. Moi i hör en, jetzt hör en, der Böerg! De Böerg ruft, isch muss aufi aufi muss i…………

Abschied

Sonntag, September 14th, 2008

Komm, bring mich noch zum Bahnhof und sage mir Adieu.

Die Treppe steigt so anstrengend hoch,

drum lass mich nicht alleine und geh nicht fort,

bevor ich eingestiegen bin.

Wink mir noch nach, bis der Zug entschwindet

versprich es mir bei allem was uns zwei verbindet.

- voll Sentiment und Wehmut ist mein Sinn-

 

erst wenn ich eine Weile fort bin dreh Dich um und geh

geh still nach Haus, versunken und gefangen und denk

an das, was nun vergangen

an unser Glück

an unser Leben.

 

Dann raff Dich auf und sichte fein behutsam,

was ich Dir gelassen.

Ich werd dabei im Geist noch um Dich sein

erst nach und nach entschweben

und wohl auch verblassen.

 

Doch dann lass ich Dich getröstet zurück

Du wirst es schaffen, glaube mir

warst immer stark und hast mir Kraft gegeben

hab Dank, die Zeit war gut mit Dir.

 

Doch nun Adieu – und Du sollst leben.

 

Für Momor 1919- 2008

Erntedank…. Bitte

Samstag, September 13th, 2008

 

Auch hier hält der Herbst Einzug. Gut wie Ihr wisst haben wir den Sommer übersprungen. Doch der Regen ließ alles ziemlich wachsen, der Rasen sieht sehr buschig aus und sollte mal gemäht werden….. wieder mal, ist aber Aufgrund der Feuchte nicht möglich. Na dann halt nicht.

 

Doch auch die Blümchen und Sträucherchen sind fleißig gewesen und haben ihre Samen in der Gegend herum geschossen (nein ich bin nicht Neidisch), doch auch das Unkraut hat seine Unkraut Ableger bei mir abgelegt und somit wurde es Zeit die Herbstliche Garten Arbeit zu erledigen.

 

Rupfen was das Zeugs hält und das ganze mit Handschuhen, weil da ein paar kleine fiese Pflanzen mit ganz schön Stacheligen Stacheln dabei sind. Für diese Gesellen muss ich mir mal noch ein paar andere Handschuhe zulegen. Dann sind da auch ein paar Gewächse dabei, von denen man nicht so genau weiß ob es nun Unkraut oder kein Unkraut ist. Fragt man höflich, erhält man keine Antwort. Und es sieht zum Teil auch hübsch aus. Sei es drum, Entscheidungen müssen her und so wird alles gezupft was nicht ins Geometrische und Symmetrische Bild passt.

 

Danach noch schön den Rindenmulch zurück ins Beet kehren und die Sache sieht wieder anständig aus. Herbst heißt ja auch Ernte machen. Bei mir gibt es allerdings nicht viel zum ernten. Einzig ein Apfelbaum beschäftigt mich seit längerem.

 

Er steht da im Eck und trägt tatsächlich Früchte. Diese sehen sehr schmackhaft aus, knalliges Rot und knackiges Grün. Doch leider sehr klein, gerade etwas größer als große Kirschen. Hm, weiß auch nicht ob das eine Sorte ist die nicht größer wird. Ein Selbstversuch zeigt mir, das sie auch nach Äpfeln schmecken, aber doch sehr Sauer sind. Was kann man damit machen? Kleine Apfelkuchen? Apfelschnapsmost? Ich weiß es nicht und es stört mich jetzt schon das ich die bald alle vom Boden auflesen kann.

 

Anbei ein paar Bilder des Grüns. Wünsche ein frohes Erntedankfest. Euer Bauer Emil

Garten

Garten

Garten

Garten

Garten

Garten

Es ist vollbracht

Donnerstag, September 11th, 2008

 

Jetzt endlich war es wirklich soweit. Ich konnte meinen Safe Pass machen. Eine SMS des Kursleiters informierte mich darüber und ich nahm natürlich die Chance sofort wahr. Was Ihr aber auch wissen müsst, ist, das ich eigentlich schon so was wie einen Safe Pass habe. Denn das letzte Mal als ich da war, habe ich ein Schreiben bekommen, mit dem mir bestätigt wurde das ich Erfolgreich am Seminar teilgenommen habe. Ich musste dem Guten aber versprechen auf der Baustelle nicht zu verunfallen. Tzja Leute, so funktioniert Irland. Aber braver Deutscher wie ich halt bin, bin ich weder verunfallt noch habe ich mich vor der eigentlichen Prüfung gedrückt.

 

So saß ich also da mit den anderen armen Sündern und habe von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr Jabba the Hut zugehört. Ihr kennt Jabba nicht? Also das ist dieses 300kg Wesen aus Star Wars. Also unser Kursleiter hatte so zirka 180 Kilo und war so etwa 185cm groß. Stehen konnte er so gut wie gar nicht, da saß er halt einfach auf der Bühne auf einem Stuhl und hat vor sich hin geschnauft, denn Raucher war er natürlich auch. Ab und zu ist er auch mal gelaufen um sich aber sehr schnell wieder aus zu ruhen.

 

Im zweiten Teil, nach dem Essen, musste er sich dann mehrfach… andauernd entschuldigen, da er doch des öfteren Aufstoßen musste. Er schob die Schuld schließlich auf den Burger, der einfach nicht bereit war in seinem Bauch zu bleiben. Lecker. Aber etwa 20 Liter Wasser halfen dann. So ruhte er auf seinem Stuhl und klickte durch die Folien und ein paar Videos und gab ab und an seinen Kommentar dazu ab.

 

Aber um Fair zu bleiben, er war wirklich lustig und hatte auch mal gute Witze auf Lager. Das Thema war ja auch nicht leicht zu vermitteln, was er auch selbst bestätigte. In einem Video ging es um den Gesunden Arbeiter, der nicht Raucht, sich ordentlich Ernährt und auch Sport treibt. Komischer weise war unser Kursleiter da nicht im Raum.

 

Dann kam es zur Prüfung, die wir gemeinsam mit ihm lösten. Denn nicht alle konnten Englisch und ein paar schienen auch zu schlafen. Mein Nachbar, welcher Ire war und gelegentlich seinen Senf dazu gab, füllte seinen Test schlechter aus als ich, was mir doch sehr gefiel. Doch am Ende hatte alle bestanden, ich Zahlte meine 110,-€ !!!!! und trat den Heimweg an. Und ich fühlte mich Sicher……………..

Nichts los in Waldshut

Mittwoch, September 10th, 2008

Na da sagt Ihr mir immer da ist nichts los im Badenser Ländle. Und dann lese ich das der Ray Willson kommt. Das ist der mit den lustigen Geräuschen aus den Police Academy Filmen……….. ah…….. hm ……Moment…….. oh, ist der gar nicht, viel besser, das ist der Sänger von Genesis!! Na hallo, also Ihr Sofa Pupser und dauer Meckerer über das schlechte Kulturangebot in Waldshut. Auf gehts zum Wirt vom lustigen Delphin, Karte gekauft und Hops zum Konzert, jetzt aber hurtig.

Ich würde ja auch kommen, aber wegen anhaltendem Sturm und Flutungen, bleibt die Insel bis auf weiteres Geschlossen. Sowas! Hier das Schreiben vom Wirtele:

Einen wunderschönen guten Tag aus der CASABLANCA Piano Bar! 

Am Freitag, den 19. September 2008 präsentieren wir mit Stolz eine große Rockstimme im Kommunikationszentrum der Sparkasse Hochrhein in Waldshut.  

Ray Wilson“Songs from the World of Genesis and his Solo Career” 

Weltweit bekannt geworden ist der Schotte Ray Wilson (www.raywilson.net) als Sänger der britischen Grunge–Sensation Stiltskin, vor allem aber als Mitglied und Nachfolger von Phil Collins bei der Rocklegende Genesis, mit der er 1997 das Album „Calling All Stations“ einspielte. 

Begleitet von seinem Freund, dem Gitarristen Ali Ferguson kommt Ray Wilson am Freitag, den 19. September zu einem Sonderkonzert „Acoustic Genesis“ nach Waldshut. Ray Wilson ist ein sympathischer Ausnahmesänger und mit seiner charismatischen Bühnenpräsenz als ausgezeichneter Entertainer bekannt. Ausdrucksstark, kräftig, rau wie Schmirgelpapier, aber trotzdem einfühlsam und sanft wird er Hits aus der Rocklegendenära präsentieren. Ray Wilson kombiniert die Energie des Rock mit komplexem Songwriting und verspricht ein leidenschaftliches, erstklassiges Akustik-Konzerterlebnis der Premiumklasse! 

Vorverkauf:  

 

Karten für dieses einmalige Konzert sind erhältlich hier bei uns im CASABLANCA (Tel: 07751 2702), in unserem Café Journal (Tel: 07751 3554), bei der Sparkasse Hochrhein in Waldshut (Tel: 07751 882 0) und bei der Tourist Information (Tel: 07751 833 200). Online Ticketverkauf unter www.eventim.de und www.kartenhaus.de. Der Ticketpreis im Vorverkauf beträgt 16.- Euro, an der Abendkasse 19.- Euro. 

Einlass: 19.00 Uhr Vorgruppe: 19.45 Uhr Ray Wilson: 20.30 Uhr 

Im Anschluss findet eine Autogrammstunde und eine Aftershowparty statt. 

Das Kommunikationszentrum befindet sich in der Hauptstelle der Sparkasse Hochrhein, Bismarckstraße 7 in Waldshut. Wir bedanken uns für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und freuen uns, dass wir Euch ein so exklusives Konzert präsentieren können. 

Bitte leitet auch diesen Newsletter an Eure Freunde und Bekannten weiter. 

Liebe Grüsse aus dem CASABLANCA. 

Ralf Hezel & Team 

www.casablanca-piano-bar.de

www.journal-waldshut.de

Showdown endet 3-30 zu 1-13

Sonntag, September 7th, 2008

 

Um 15 Minuten nach drei (pm) habe ich mich aufgemacht in den Pub, um das Spiel des Jahres mit der Bevölkerung zu genießen. Die Stadt war wie leer gefegt und die Geschäfte tatsächlich für zwei Stunden geschlossen. Wer nicht vorgesorgt hatte, saß auf dem Trockenen oder musste eben in den Pub.

 

Pünktlich um 5:30 (pm) war das Anspiel. Bereits nach 28 Sekunden hauten sich die ersten zwei die Köpfe ein. Das Spiel war Spannungsgeladen, ging es doch für beide Mannschaften um sehr viel. Kilkenny wollte seinen 32. Sieg bei einem Finale und den dritten Sieg in folge um somit als das erfolgreichste Team Irlands da zu stehen. Waterford wollte einfach nur Siegen, war doch der letzte Sieg irgendwann 1949 oder so.

 

So schenkten sich die beiden Teams nichts. Man ließ die Ärzte und Betreuer gleich auf dem Feld, weil ständig einer Flach lag. Mal den Stock aufs Maul, dann auf die Hand, dann ins Kreuz. Doch am Ende konnte es nur ein Team machen.

 

Das Ergebnis 3-30 zu 1-13 dieses Ergebnis zeigt das es ein Schlachtfest war und Kilkenny sein Ziel erreicht hatte. Enttäuschte Waterford Schlachtenbummler verließen schon vorzeitig das Stadium. Und die Spieler in Blau/ Weiß konnten nur noch gute Miene zum bösen Spiel machen. Ein solches Ergebnis hat es bei noch keinem Finale gegeben. Kilkenny hat damit eindeutig gezeigt wo die Katzen Ihre Mäuse holen.

 

Meine Nachbarskinder haben es gut verkraftet, sie spielen schon wieder als wäre nichts gewesen und dabei sind sie seit Tagen nur noch in Ihren Trikots herum gerannt. Vielleicht bekommt ja Waterford eine weitere Chance und muss nicht wieder unendliche Jahre warten. Morgen kommen sie zurück in die Stadt und dürfen trotz ihrer Niederlage mit einem Rauschenden Empfang rechnen. Up the deise!!!