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Archive für Mai 2008
Weltberühmt
30.5.2008 von shanne2685.
Hallo liebe Leser und Liebhaber der kleinen Melodei,
wieder ein Erlebnisreicher Tag heute. Ich werde bekannter und bekannter. Eigentlich will ich ja, wie Ihr wisst, hier nichts schreiben, was die Firma betrifft. Daher werde ich mir jetzt als erstes, einen Scheinnamen ausdenken. Dazu knalle ich mit dem Kopf auf die Tastatur und wir schauen gespannt was dabei heraus kommt…… aua ……. SIGA … ah, interessanter Name, bin nur mit der Nase aufgeschlagen.
Also der Name SIGA ist rein zufällig, ungewollt und mit voller Absicht, durch Zufall entstanden, hat überhaupt gar nichts mit existierenden, toten, wiedergeborenen oder sonstigen rechtlichen….. öhm und so weiter halt.
Okay, jetzt aber die Geschichte. Ich wieder mal auf der Fahrt über die lustigen Straßen und nach etwas mehr als drei Stunden gelüstet mir doch nach einem Tee (so langsam habe ich Probleme ohne meine tägliche Dosis Tee), also stoppe ich in einem kleinen Örtchen. Dieses liegt im nirgendwo, am Rektalausgang der Welt, wo sich Hase und der weißschwanz Dachs Gute Nacht sagen. Da hat es auch einen kleinen Laden in einer kleinen Straße mit einer kleinen Türe- also der Laden.
Freundlicherweise haben die netten Inhaber, einen Automaten aufgestellt in den man, also ich, kleine Euro Münzen werfen kann und raus kommt heißes Wasser, welches man dann wiederum mit etwas Tee anreichern kann. Und als ich da so stehe, schreit es hinter mir: SIIIIGAAAAAA !!! (siehe oben) Und ich denke: „Ja da Bratt mir doch einer nen Breitmaulfrosch!“ Und tatsächlich, ich drehe mich um und da steht da einer der Iren mit denen ich vor einer Woche im schönen Luzern war.
Und dieses SIIIIGAAAAA!! (siehe oben), schreit der so (man kann es schriftlich kaum nach machen), wie der Ausbilder Schmidt, also nicht der von der imaginären Firma, sondern wie der aus dem Fernseh. So wie etwa: „Stephaaaaannn, 150 Liegestützäääään (mit ä am ende). Die anderen Leute im Laden wussten nicht so recht was Los ist. Aber mal eine andere Frage:
GIBT ES EINEN FLECKEN AUF DER ERDE WO MICH NIEMAND KENNT??????
Aber wenn der Gute Mann (Good Man) schon da ist, kann ich ihn ja auch fragen, was ich Fleischkäse Friedhof zu meinem Tee Essen soll. Er empfiehlt mir ein Breakfast Roll. Okay denke ich, der Mann wird schon wissen was schmeckt. Also ordere ich bei der Brötchendüse ein Breakfast Roll.
Sie möchte wissen ob ich Ketchup oder Butter drauf möchte, ich antworte: „Nein, keins von beidem, muss noch fahren.“ – Nun gut Spaß versteht die nicht. Egal, die nächste Frage an mich, ob ich denn alles drauf möchte: „Na nun hörne se mal junge Frau, wat meinense denn wie dieser Körper zustande gekommen ist?“ Sie hat keine weiteren Fragen mehr und widmet sich ihrem Werk.
Draußen schaue ich mir dann das Teil genauer an. Das Brötchen ist ein XXL Baguette Brötchen, ca. 25- 30cm lang. In dieses Brot gestopft befindet sich als Boden: 3 Frühstückswürstchen, gefolgt von einer guten Lage gebratenen Schinken, danach Kartoffelecken (Rösti Ecken), drei Spiegeleier. Tomaten lässt sie weg, wäre ja auch viel zu gesund. Dann folgt als topping noch black and with pudding obendrauf. Black pudding ist ein dickes Rad gebratene Blutwurst, white pudding (bitte korrigieren falls falsch, keine Lust zum Nachschlagen), ein dickes Rad gebratene Leberwurst.
Und ich kann Euch sagen, danach habt Ihr für den Rest vom Tag gegessen! Heiliger Metzgermeister! Und das ganze Ding ist in mir drinnen und kommt da auch hoffentlich wieder raus.
Nun ich war dann auch Joggen heute Abend, ging gar nicht so gut. Dann fiel es mir ein, wahrscheinlich liefe es besser, wenn ich noch die Butter, den Ketchup und die Tomate genommen hätte…………
………. Immer wieder werde ich gefragt, wie ich diese Geschichten schreiben kann. Nun denn, heute mit freundlicher Unterstützung von:
Cork Dry Gin, Where Good taste Prevails. Combining the good taste of Juniper, Citrus fruit and exotic botanicals. Lecker in jedem Glas mit einem Scheibchen Zitrone, habe ausversehen zwei Zitronen gekauft, das wird ein langer Abend…….. Cheers
Geschrieben in Stephan leckt am Frosch, Irland | 1 Kommentar »
Iss schon Sommer?
26.5.2008 von shanne2685.
Da iss er wieder. Wo er war? In Galway, habe wieder ein wenig auf einer Messe gearbeitet. War ziemlich lustig und am lustigsten war, das ich auf der Messe bekannt wie ein bunter Hund war. So langsam machen sich unsere Kontakte echt bemerkbar. Geschlafen habe ich auch, allerdings nicht gut. Das Hotel hatte nur noch ein Zimmer frei und das war nicht nur statistisch das letzte. Es war laut, die Fenster ließen sich nicht schließen, es war über der Küche und neben an war ein Abstellraum mit einer Selbstschließenden Türe, die ihre Arbeit mit einer solchen Hingabe vollführte, das sie beim schließen sogar das Bett zum wackeln brachte. Nicht schlecht.
Das Essen im Hotel war sehr gut, doch seid gewarnt, wenn die hier Pfeffer Steak schreiben, dann meinen die auch Pfeffer Steak, das ist noch deutlich am nächsten Tag zu spüren. Doch als guter Deutscher, habe ich dann am ende nur die Hälfte für das Zimmer Zahlen müssen, zumal am morgen auch kein warm Wasser zum Duschen da war.
Und jetzt bin ich wieder daheim, schaue auf das weniger schöne Wetter, welches ihr ja auch da in Deutschland habt. Doch Besserung ist in Sicht. Und wir haben wieder ein langes Wochenende im Anmarsch. Sehr schön, muss ich mal einen Schlachtplan entwerfen. Na auf alle Fälle ist wieder der Rasen dran.
Heute war mal Großputz angesagt, schließlich kommt nächste Woche auch die Heeresleitung zu Besuch und wenn Mutti kommt muss ja sauber sein. Ja jetzt geht das los mit dem Besuch. Das Mädchen mit der Gitarre kommt Mitte Juni und wird uns ordentlich Stimmung ins Land bringen. Ende Juli kommt der Frau Hübner zum Wandern. Netzwerkjäger will auch einschlagen und der Norman kommt nochmals im September zum Oyster Festival Galway, wer da auch noch kommen möchte muss Bescheid geben, die Plätze sind rar und ich werde versuchen uns ein Plätzchen zum Schlafen in Galway zu Organisieren.
Putzen ist nicht lustig. Ich denke über die Anschaffung eines Aufsitzstaubsaugers nach, wenn es denn so was gibt. Nach mehreren Stunden war ich dann mit dem vorderen Flügel des Anwesens fertig und ich nahm die Fähre in den Westflügel, wo zum Glück ein Pub aufgemacht hatte. Wusste ich gar nichts von, ist gut wenn man sich mal sein Haus anschaut. Aber wie gesagt, viel Arbeit und das war nur das Staub saugen.
Nun den, jetzt seid Ihr wieder auf dem laufenden. Und könnt wieder wie verrückt Kommentare schreiben…… na oder halt auch nicht. Appropopo, was macht eigentlich die Steffi?
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Schön gemacht
21.5.2008 von shanne2685.
Bescheidenes Wetter heute, das ist ein guter Zeitpunkt mal einen örtlich Barbier auf zu suchen. Sehe ja schon aus wie einer der Beatles. Auf auf in die Stadt.
In einer Seitengasse wurde ich dann fündig. Beim betreten des Ladens dachte ich schon innerlich an Flucht. Das ganze war sehr…. irgendwie….. also… eingerichtet halt. Drei Lederstühle und alle frei. Ein Hallo des Tätowierten und mit einer Frisur versehenen Besitzers und schon rückte er einen der Stühle zurecht. Die Frage ob er Zeit hätte brauchte ich gar nicht zu stellen.
Was es sein darf fragt der, also einmal Schnitzel, lecker Salat und dazu einen Schnaps für das blutende Ohr….. kein Humor der Mann, Engländer, aus Brighton. Na egal, ich sage ihm was ich möchte und er macht erstmal mein Haar Nass, wie alle anderen Friseure vor ihm, kein schlechtes Zeichen. Wir plaudern ein wenig, ob er sehr viel zu tun habe heute, möchte ich wissen. Er hat, sagt er. Ich schaue mich um, ich bin der einzige Kunde. Heute ist Final Spiel im Fußball, Champion Leage – Interessiert mich natürlich wie ein Stein in der Mauer. Ich frage ihn natürlich wundernd warum er dann viel zu tun hat (ich bin immer noch alleine), er sagt mir das die Jungs da alle in den Pub gehen. Gut das macht Sinn- irgendwie.
Dazwischen schneidet er und das mit einer Technik die ich so noch nicht gesehen habe. In Gedanken suche ich den Ort nach einem anderen Barbier ab, der das beste aus diesem Resultat machen kann. Irgendwie erinnert mich das an eine Hecken Beschneidung, seine Finger berühren mein Haar kein einziges mal. Sehr spannend. Es ist ein Männer Schnitt, kein Versuch den Kamm vorsichtig auf der Kopfhaut ab zu setzten oder eine Scharfe Klinge zu benutzen, entsprechend Brennt mir der Schädel.
Doch das Ergebnis überrascht, die Frisur sieht nicht mal so schlecht aus und der Preis mit 9,-€ ist mehr als korrekt. Ich komme wieder, sobald die Wunden verheilt sind.
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Die Zigarre aus Honduras
18.5.2008 von shanne2685.
Das Wetter in Irland macht was es will. Heute morgen sah es aus als ginge die Welt unter und ich war wirklich am frieren. Nach dem ich mich dann etwas gelangweilt durch den Vormittag gemogelt hatte (einzige Ausnahme war ein wenig Skype mit Netzwerkjäger und Lamm Anita), hatte ich mich entschlossen doch noch das Haus zu verlassen und mich ein wenig an der Küste mit Motivation auf zu laden.
Und ich wurde belohnt, denn ich hatte genau den Zeitpunkt des Wetterwechsels erwischt. Tolle Stimmungen an der Küste und später dann draußen auf der Terrasse. Doch der Reihe nach……
Mein Weg führte mich heute nach Tramore. Nette Küsten „Stadt“, an dem sich die Einheimischen ihren Familien Nachmittag gönnten. Ein Rummel gab es und viel Trubel. Was mich so langsam wirklich an nervt ist der Schmutz der einen in fast allen Orten erwartet. Der Witz ist, das einen fast jeder Ire fragt ob man das Land für schmutzig hält, vor allem nach dem man sie mit in die Schweiz genommen hat. Nachdem man ihnen dann durch die Blume sagt, das ja. Bestätigt einem jeder das sie sich dafür schämen, doch etwas dagegen zu unternehmen scheint keiner. Und das bei dieser tollen Landschaft. Naja, so ist das halt.
Tramore ist hier keine Ausnahme, hier könnt ihr Wellenreiten und einen dreckigen Strand genießen der sich über 5 km erstreckt und auch 30m hohe Sanddünen bietet. Spielhallen, Jahrmarktsbuden, Fastfoodläden und andere Touristen schröpfende Unterhaltung gibt es hier, es ist wohl der Belebteste Küstenort hier an der Waterford Linie, aber mit Nichten der Schönste. Also schnell wieder weg.
Daheim auf meinem Landsitz, habe ich mich dann der Ernährung gewidmet und ich habe meine erste Zigarre auf meinem Freisitz genossen. Es galt ein neues Rezept für Chilli con Carne zu erfinden. Es ist mir gelungen. Frisches Steak Gulasch, vermengt mit Französischem Rotwein, Honig, Oregano, Zwiebeln, Knoblauch, Mais, Kreuzkümmel, Tomaten, Bohnen (die nicht in ein Mexikanisches Chilli gehören) und einen Schuss Honig. Das ganze 1 Stunde köcheln lassen. Hmmmm lecker.
Diese eine Stunde gibt einem Gelegenheit eine Zigarre aus Honduras den Mund mit vielen neuen Geschmacksformen verwöhnen zu lassen. Die Honduranischen Zigarren werden heute meist von Exil Kubanern hergestellt und diese vollbringen wahre wunder, denn Sie schaffen es in dem Land mit eher Rauem Klima, eher milde aber sehr hochwertige Tabake zu fertigen, die dann zur Würzung häufig ein importiertes Deckblatt bekommen.
Ich gab heute der „Flor de Selva Fino“ die Ehre. Sie ist eine Toro, Länge 153mm Durchmesser 19mm, der Filler aus Honduras, das Umblatt aus Honduras, jedoch das Deckblatt aus Ecuador. Sie ist schwach glänzend und hat eine Oberfläche mit feiner Aderung. Die Einlage ist locker und sehr gleichmäßig. Der Rauch hat eine Milde Würze und im Geschmack ist sie leicht süßlich mit starken Bienenwachsaromen. Und das beste: Sie braucht genau so lange zum Rauchen, wie das gute Chilli zum Kochen braucht. Also eine perfekte Zigarre. Und der Kenner mag mich jetzt schlagen, aber ich habe dazu ein Cider mit Eiswürfeln getrunken, welches wie ich finde, sehr gut harmonierte. Der Preis liegt bei rund 11 SFr.
Dabei schaute ich über meinen Wimbledon Rasen und beobachtete wie die Vögel, hier im Vogelschutzgebiet, sich an den Würmern labten, die Harry gestern für sie frei geschnitten hat. So darf ein Sonntag sein, Süß und fein. Harry hat zu zeit alle zwei Wochen Hunger, das grüne Zeugs wächst wie ab. Ich denke über die Anschaffung eines Aufsitzrasenmähers nach, ich muss da mal mit dem King sprechen
. Doch so manch einer wäre über das schöne grün meines Grases echt froh. Auf Grund der Größe des Anwesens musste ich jetzt einige Golfer vertreiben. Der eine faselte etwas von Tigger und Holz oder so, was weiß ich, komische Leute diese Golfer wenn man Ihnen einen Elefantentöter unter die Nase hält.
So denn liebe Freunde des leichten Lebens, bis nächste Woche und möge die Macht mit Euch sein……… Hui dieses Cider!
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Copper Coast die Zweite
13.5.2008 von shanne2685.
So hier nun endlich die Bilder:
Wenn ihr oben Bilder anklickt seht Ihr alle, auch den Delfin, hier nur ein Beispiel:
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Copper Coast
13.5.2008 von shanne2685.
Frühling all around. Natürlich auch hier im lustigen grünen Land. Nachdem ich mich locker in den Tag gehoben habe und mich aus dem Bett gepellt, rief zuerst das Frühstück. Der Tag war anfangs etwas trüb und wollte nicht so recht aus den Puschen kommen, doch dann entschied er sich doch etwas für das Gemüt der Leute zu machen.
Also habe ich meine Kamera und mein Fernglas (habe ich neu erworben) gepackt und habe mich ins Umland aufgemacht. Heute mussten mal ein paar Schafe aufs Bild, geht ja gar nicht, Irland ohne Schafe. Dazu bin ich in die Berge, wo die Wollknäule frei ihren Gedanken nach schweifen können. Gekonnt stellten sie sich ins Bild. All die weißen Punkte die Ihr auf dem Bild erkennen könnt, sind Schafe. Doll gell!
Dann seht Ihr da noch die Mahoon Waterfalls, diese netten Hügel werde ich zur Einstimmung mit dem Frau Hübner bewandern, nur so zum warm werden. Hier hinten war ganz schön was los, scheint ein beliebtes Ziel zu sein. Diese „Bergkette“ erstreckt sich hinter meinem Anwesen und man kann hier doch einiges an km machen.
Genug der Schafe, es ging zur copper coast, die Kupfer Küste. Ich bin diese ja schon einmal im März gefahren, da war aber wenig Zeit und etwas Sturm. Jetzt im Frühling ist das eine wahre Pracht. Mehrere Strände, mit blauer Flagge und Buchten laden zum planschen ein. Und ein paar unerschrockene taten das auch tatsächlich. Die Kupfer Küste hatte, wie der Name schon sagt, einiges an Kupfer und somit auch eine Kupfer Mine. Doch nicht nur das, an den Klippen sieht man in 500m die Erdgeschichte der letzten 460 Mio. Jahre. Irland war damals noch Teil eines Vulkans, eine Wüste nahe dem Äquator, zwei Bergketten, ein Gletscher und Eisfläche und ein Ort wo im 18. Jahrhundert Eisen, Blei und Kupfer abgebaut wurden. Noch heute sieht man die Überreste in den Felsen.
In der letzten Bucht in der ich war, wurde man von den wundern der Natur nahezu überrannt. Auf allen Felsen die so braun aussehen, sind Korallen und Muschelbänke. Die gesamte Bucht war eine einzige Muschelkolonie. Sehr beeindruckend und es stimmt einen sehr nachdenklich wenn man weiß das hier dann im Sommer die Touris drauf rumturnen. Wobei die eigentlichen Umweltverschmutzer die Iren selbst sind, wie Ihr noch sehen werdet wenn Ihr mich besuchen kommt.
Ich habe mich dann in dieser Bucht auch fast aufgeregt, weil doch irgend so ein Depp seinen verrosteten Auspuff da abgelagert hatte. Doch bei näherer Betrachtung war das gar kein Auspuff. Nein, es war mein erster Delphin in freier Wildbahn…….. gut so frei halt ein toter Delphin ist. Der muss hier auf alle fälle schon eine Zeit gelegen haben, denn er war schon sehr Lederig. Armer Flipper, aber so ist halt die Natur, hart Gnadenlos und unberechenbar, schaut mich an………. hej!
So denn viel Spaß mit den Bildern und frohe Pfingsten an Euch faules Pack, wir arbeiten hier ja morgen. Die Bilder versuche ich mal wo anders Hoch zu laden, wenn sie heute nicht da sind, dann halt morgen.
…….Bilder brauchen noch ein wenig, hab eich Euch schon mal gesagt, das ich Computer für den bescheuertsten Zeitfresser halte den es gibt?
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Féile na nDéise
10.5.2008 von shanne2685.
Zeit Euch wieder auf den neuesten stand der Dinge zu bringen. Am letzten Wochenende war ja großes Musik Festival in der Stadt: Féile na nDéise - ja genau, aussprechen kann ich das auch nicht. Aber es war trotzdem ziemlich gut.
In nahezu jeder Bar spielte live Musik und auf den Straßen war ganz schön was los. Außerdem gab es einen französischen Markt und ein Historien Spiel am Sonntag. Am Montag bin ich ja dann in die Schweiz geflogen, somit habe ich mir den Sonntag nicht gegeben, dank dem Feiertag am Montag war dieser aber bestimmt auch mehr als gut.
Am Freitag war noch Norman da, somit konnte ich mit ihm auf Tour gehen. Wir tingelten durch die Pubs und lernten auch ein paar Leutchen kennen. Das Bier schmeckte uns ganz gut, Norman hatte sich allerdings mehr dem Cider zugewandt. Da er aber am Samstagmorgen auf den Flughafen musste, beschlossen wir das Fest früh genug zu verlassen.
Am Samstag war ich dann alleine unterwegs, bis ich einen traf den ich am Abend davor schon kennen gelernt hatte. Ich schloss mich ihm an und wir trafen noch ein paar Freunde von ihm. Das war auch gut so, denn alleine war es doch ein wenig langweilig. Aber nicht mit der Truppe, von denen alle aus Dungarvan waren. Die Nacht endete am morgen um halb vier. Und nüchtern war ich auch nicht.
Am Sonntag strahlte dann die Sonne, nachdem ich meinen kleinen Pegel ausgeschlafen hatte. In der Stadt war richtig viel los und es gab ein Theaterstück über die Geschichte von Dungarvan, ziemlich gut gemacht. Bilder habe ich natürlich auch wieder für Euch.
Heute ist Samstag und es war groß Kampftag im Lager. Endlich habe ich Ordnung. Die Satanlage habe ich leider immer noch nicht am laufen, ich wurde allerdings auch vom Regen überrumpelt, meine Wäsche auch. Dabei hatte der Morgen so gut angefangen und mein Newspaper Dealer sagte noch es solle so über das ganze Wochenende bleiben, da wenn der mal nicht einen neuen Frosch braucht der Gute.
Mal sehen was ich noch mache heute, in der Stadt wird der Geburtstag von Bono (U2) gefeiert, es kommt eine gute Cover Band in eines der Pubs. Vielleicht bleibe ich auch daheim und gehe morgen ein wenig auf Sightseeing Tour. Wenn ich in die Stadt gehe nehme ich das Auto, damit ich einen Grund habe nichts zu trinken. Ich bin nämlich nächste Woche wieder mit Iren in der Schweiz, da komme ich um das abendliche Bier fast nicht rum.
So denn meine lieben, ein schönes Wochenende. Übrigens freue ich mich auch mal was aus der alten Heimat zu hören oder mal einen Anruf zu bekommen, vielleicht auch einen Brief.
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Die Welt ist Online!!!!!!!
8.5.2008 von shanne2685.
Wenn ihr das lesen könnt, dann ist es endlich soweit. Ich bin im glücklichen Besitz eines Internet Anschlusses. Wurde aber auch mal Zeit! Ich Blicke aus meinem Büro im Obergeschoss- zu dem ich über einen Aufzug gelange, nachdem ich die U- Bahn von der Küche zum Haupttreppenhaus benutz habe- hinaus über die Dächer des kleinen Dorfes in dem ich wohne. Die Sonne begibt sich gerade zum Schlafen und die Kinder auf der Straße, singen ihre letzten Lieder des Tages. Die Lacher verstummen, der Abend stimmt sich ein, an einem April Tag mitten in 2008.
Es ist wohl kein typischer April, wie man mir versichert hat, ich dachte es sei ein typisches Irland Wetter. Doch mit Nichten, denn hier an der Südost Küste soll angeblich die meiste Sonne scheinen. So zu sagen das Florida Irlands. So langsam werden auch die etwas besser aussehenden Damen vor die Türe gelassen, danke.
Es ist wie immer sehr Arbeitsreich hier. Im Moment bin ich gerade Stellvertreter für das Gebiet meines Chefs, welches sich ja bis hoch in den Norden erstreckt, das heißt für mich noch etwas mehr arbeit. Doch es macht mir immer noch sehr großen Spaß und ich erlebe jeden Tag etwas Neues. Und lerne neue Menschen kennen. Wahrscheinlich war ich, während Ihr das lest, schon wieder mit vielen Iren in der Schweiz und es ist bereits Mai. Der erste besuch hat mich verlassen und in meinem nächsten Bericht dürft Ihr von dem Festival hier in Dungarvan lesen.
Aber zur Feier des Tages, da ich ja jetzt wieder Online bin, möchte ich Euch mit einem kleinen Video belohnen. Dieses mal möchte ich Euch an den Strand von Dungarvan entführen, außerdem sind auch ein paar Bilder vom Food Festival dabei und Aufnahmen vom Rock of Cashel.
Eigentlich ist das Örtchen Cashel ein ziemlich unwichtiger Flecken Erde auf der Landkarte Irlands, währe da nicht dieser Hügel, der jährlich tausende von Touristen magisch anzieht. Der Rock of Cashel beherbergt einen historischen Sakralbau der sich wie gewachsen aus dem Fels erhebt und über der Stadt Thront. Über viele tausend Jahre war der Rock ein Zentrum der Macht und Sitz von vielen Königen und Kirchen Oberhäuptern. Auch eine romanische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert befindet sich hier oben.
Im 4. Jahrhundert beschlossen der Eóghanachta Clan, das da auf dem grünen Fels in Zukunft der Hauptsitz sein solle. Der aus Wales stammende Clan eroberte von hier aus weite Teile Munsters und sie wurden Könige der Region. 400 Jahre lang wurde um die Stellung der Macht des Felsens mit Tara gerungen. Der Clan wähnte sich sicher mit einer Abmachung mit dem heiligen St. Patrick (da is er wieder der alte Patron), daher wird der Felsen auch ab und an der St. Patrick’s Rock genannt.
Im 10. Jahrhundert gab es dann Ärger und der Felsen wurde an die O’Brien verloren. 1101 wurde der Felsen an die Kirche verschenkt, um sich bei den Bischöfen ein zu schleimen, damit endlich das Gerangel um die Macht beendet wurde.
Unzählige Bauten muss es da oben gegeben haben, doch nur die Sakralbauten überstanden. Sogar der Cromwellsen Armee im 16 Jahrhundert konnte sie standhalten.
Die Kapelle stammt aus dem Jahr 1127 und ist den Eintritt wert, sieht man doch die erste romanische Kirche Irlands und für die Viereckstürme soll sogar Jakobskirche in Regensburg Pate gestanden haben. Ein sehr eindrucksvoller Ort und hinter dem Hauptportal sollen angeblich noch die Überreste des King of Cormac liegen, in einem Sarkophag der ca. aus den Jahren 1125- 1150 stammt! Also sehr sehenswert das ganze und für die Fotographen ein Pflicht gang. Doch wie immer, am besten außerhalb der Touristen Ströme. Viel Spaß.
Link: sevenload.com
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Endlich ist es soweit
3.5.2008 von shanne2685.
Nein ich habe noch kein Internet, aber in Midelton (Heimat von Jameson) hat ein Aldi eröffnet. Schon nach 30 Minuten ist man im Einkaufsglück. Außerdem musste ich feststellen das man in Mideton allgemein gut einkaufen kann, wird wohl gelegentlich meine Samstags Tour werden.
Norman war hier für ein paar Tage, wir haben uns gut amüsiert, leider musste ich arbeiten, somit hatte ich nicht ganz soviel Zeit für Ihn. Gestern waren wir aber in Dungarvan weg, hier ist nämlich am Wochenende Musikfestival und Markt und was weiß ich nicht alles. In den Pubs spielt Live wer spielen kann und bisher waren alle sehr gut. Werde mir das heute Abend nochmal anschauen gehen. Morgen ist dann eben auch ein Markt und die Party geht weiter. Allerdings fliege ich am Montag (Feiertag hier) nach Zürich mit einer Gruppe, somit werde ich mich am Sonntag Abend wohl zurück halten.
Ich habe jetzt einen neuen weg gefunden die Nachbar kennen zu lernen- beim Rasen mähen. Denn es war mal wieder soweit, Harry musste den Rasen fressen, dieses mal aber ohne Karnickel killen. Einige Marienkäfer haben jedoch ihr leben lassen müssen, ich glaube Harry hatte eine schwere Kindheit. Nun ja, jedenfalls kenne ich jetzt zwei neue Nachbarn. Ich brauche ja zum Mähen rund 5 Stunden und das nur für den Vorgarten. Dann habe ich auch angefangen, im Südflügel des Hauses eine kleine Fitnesskammer ein zu richten, sie ist sehr schnell mit dem Zubringer von der Küche zu erreichen.
Wie ich sehe sind mir die Vögel sehr dankbar das ich den Rasen gemäht habe, sie ziehen fleißig Würmer aus dem Boden. Ja das hier ist ein Vogelparadies……….. ich kann Gedanken lesen, also behaltet Eure Kommentare für Euch.
Somit schließe ich wieder mit meinem Gebet nach einem Internetanschluss. Begebe mich zurück zu meinem Anwesen und werde mal durch meinen Park Joggen oder halt mal wieder runter an die See.
Macht es gut und bis bald
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