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Archive für Februar 2008
Vom Frosch
29.2.2008 von shanne2685.
Da ich derzeit so schlecht zum Schreiben komme, hat der Frosch einen Film gedreht, viel Spaß.
Geschrieben in Stephan leckt am Frosch | Keine Kommentare »
Was Euch noch erwartet
24.2.2008 von shanne2685.
Natürlich sind die Fotos die Ihr gesehen habt noch lange nicht alle Fotos. Daher ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Euch noch erwartet wenn ich etwas Zeit finde. Also seit gespannt.
Geschrieben in Irland | 2 Kommentare »
Besser das
24.2.2008 von shanne2685.
Okay, nachdem ich Euch mit dem singendem Truthahn gefoltert habe, gibt es jetzt etwas schönen Irischen Kitsch, viel Spaß:
Geschrieben in Irland | Keine Kommentare »
Ireland 12 Points
24.2.2008 von shanne2685.
Gestern wurde der Beitrag Irlands zum Euro Vision Song Contest (die castingshow für Osteuropa) gewählt…….. ja, es ist ein Truthahn……. ja, Bob Geldorf findet ihn gut……….. richtig, Truthahn……. ich sag nur Guinness
Geschrieben in Stephan leckt am Frosch, Irland | Keine Kommentare »
Habe mal meine Zelle verlassen
23.2.2008 von shanne2685.
Hallo Ihr Landratten,
nun musste ich doch heute endlich mal meinen derzeitigen Heimatort etwas genauer unter die Lupe nehmen, doch vorher wollte ich mir noch etwas die Lebensmittel Preise und die Lebensmittel an sich anschauen. Also ging es ab zu Lidl und zu Tesco, das Zweite ist so eine Art Edeka oder Famila. Kaufen könnt ihr in beiden Läden alles was das Herz begehrt und im Lidl natürlich auch das eine oder andere bekannte aus Deutschland. Die Preise sind allerdings sehr hoch, grob Geschätzt ist alles etwa 20-30% teurer und es wird im Moment auch weiter an der Preis Schraube nach oben gedreht. Werde also meine ersten Einkäufe genau aufschreiben müssen, um einigermaßen einen Anhaltspunkt für die kommenden Lebensunterhaltskosten zu erhalten.
Dann aber ab nach Bray (EW 31901). Bray ist ein Vorort von Dublin und galt in Viktorianischen Zeiten als das Brighton Irlands- nun davon merkt man heute allerdings nicht mehr viel. Leider ist es auch hier ziemlich dreckig und der Verkehr droht die Stadt zu ersticken. Schön ist es nur in den Seitenstraßen, in denen man viele kleine originelle Pubs findet oder auch mal das eine oder andere schön erhaltene Häuschen. Zum flanieren lädt die Promenade am Meer ein. An dieser gibt es auch noch diverse Caffes´s B&B’s und Touristenfallen.
Es ist nicht die schönste Promenade aber immerhin, schön sitzen kann man im Boots Haus und seinen Tee genießen. Natürlich wird draußen gesessen, schließlich regnet es ja nicht (übrigens hat es noch nicht geregnet seit ich hier bin). Zum Tee gibt es ein Rosinenbrötchen mit lecker Erdbeer Marmelade und danach einen Flap Jack, so eine Art Keks in Riegel Form. Flap Jacks gibt es in unzähligen Varianten und Ihr werdet die für Euch leckere sicherlich entdecken.
Und da die Iren doch nicht ganz so Kälte empfindlich sind wie ich Warmduscher, gab es auch einen der einsam im Wasser seine Runden schwimmend zurücklegte. Bibber. Es gibt auch ein Filmstudio in Bray, wo auch Braveheart gedreht wurde, die Außenaufnahmen entstanden zum Teil in den Wicklow Mountains gleich hier ums Eck, der Sohn meiner Gasteltern spielte sogar als Statist mit.
Berühmte Leute von Bray, sind natürlich Sinéad O’Connor, die noch hier ums Eck wohnt, Bono von U2 der mal hier gewohnt hat und in der Bar gespielt hat von der ich Euch berichtet hatte. Für die Mädels hat Brian Farrel hier gelebt und während seiner Kindheit auch mal James Joyce das war irgendwann mal 18 hundert Hemd hoch. Bono lese ich gerade, war auch mal Besitzer eines Pubs hier, muss ich wohl mal hin.
Also wer nicht unbedingt auf meinen Routen reisen möchte, kann Bray getrost umfahren, ist jetzt nicht so der Anziehungspunkt. Einzig der Hausberg, Bray head, könnte einen Abstecher wert sein, da man wirklich eine tolle Aussicht auf die Bucht von Dublin hat. Das war es aber auch.
Morgen geht es vielleicht wandern (kommt auf das Wetter an) und heute Abend hat mein Chef zum lecker Essen geladen.
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Kreisverkehre, Garda und kein Ende
23.2.2008 von shanne2685.
Lieber Internet Surfer und andere nicht Sportler,
nicht das ich schreibfaul wäre, aber ich bin einfach müde, dabei habe ich doch schon wieder soviel erlebt. Viel erlebt hat auch der Beatle Fahrer vor mir auf dem Motorway, der hat mal erlebt wie toll die Bremsen und das ABS bei einem VW Bus funktionieren. Auch der Garda (Polizei) Mann, der für dieses waghalsige Ausweichmanöver verantwortlich war, war glaube ich froh über diese deutsche Ingenieurskunst. Waren also die Jungs von VW nicht nur im Puff unterwegs.
Apropopos Garda, wir waren heute mit einem Außendienstler eines Kunden auf Tour, das heißt er ist vor uns her gefahren und ich sach noch zu dem: „ Weißt Du denn für was die bei Dir die Blinker eingebaut haben?“ Wie zur Strafe geschah dann folgendes: Wir Fuhren in einen Kreisverkehr (gibt es sehr viele von in Irland, möchte man meinen der Bürgermeister von Lauchringen war mal hier (Insider)) wie sich das gehört habe ich das vor mir fahrende Auto bei der Einfahrt in den Kreisverkehr, links überholt. Ja ich weiß das irritiert Euch jetzt, na wartet mal ab. Auf jeden Fall fahre ich dann brav blinkend aus dem Rondel heraus, als ich ein Tatü (in Irland klingt das ein wenig wie in den USA) hörte. Ich dachte skjfhjksdfhkjdsf…….
Aber die guten Fuhren an mir vorbei und gestikulierten den vor uns fahrenden Außendienstler in eine Seitenstraße. Puh, Glück gehabt- natürlich sind wir ein Stück weiter gefahren. Haben da gewartet. Schließlich fährt er (der Kollege) an uns nach kurzer Zeit vorbei, ja und jetzt Achtung, als ich nach setzen möchte, kommt wieder ein Tatü. Wir dann hinter her und genau, die Garda hat ihn wieder angehalten. Wir uns wieder etwas weiter vorne platziert. Dann fuhr er wieder an uns vorbei und wir trafen uns auf einem Parkplatz mit ihm.
Natürlich haben wir, Charmant wie wir Deutschen nun mal sind, freundlich gefragt ob die Herren Freunde von ihm wären (konnten wir uns nicht verkneifen). Also folgendes ist passiert: am Kreisverkehr haben sie ihn raus geholt wegen Handy am Ohr- macht 80 € und 4 Punkte. Danach haben sie ihn verfolgt, weil nach dem sie ihm seine Strafe genannt hatten, er weiter fahren durfte, aber er dann umgedreht hatte in der Straße in die sie ihn gewunken hatten- blöd nur dass das eine Einbahnstraße war.
Es ist uns nicht ganz leicht gefallen ernst zu bleiben……
Habe Euch ja gesagt das hier Auto fahren echt lustig ist.
So und bald gibt es neue Fotos, versprochen. Bis dann und immer hart am Wind.
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Feierabendbier
20.2.2008 von shanne2685.
Liebe Leser und andere Leute vor den Bildschirmen,
eigentlich wollte ich Euch davon berichten, wo mein Chef und ich gestern waren, nähmlich da wo andere Leute Urlaub machen: Im Ring of Kerry. Allerdings muss ich erst die geeigneten Worte finden um zu beschreiben was wir da gesehen haben und außerdem muss ich erst noch die Bilder übertragen. Also müsst Ihr Euch noch ein wenig gedulden.
Aber weil ich gestern mal wieder 10 Stunden hinterm Steuer saß und am Freitag wieder ca. 8 Stunden fahren werde, habe ich mir gedacht, gönne ich meinem Gastvater seinem Sohn und mir mal ein Bier. hurtigen Fußes ging es in einen Alkohlladen. Da habe ich mir dann 8 Dosen Budweiser gekauft (die gibt es so abgepackt, also nicht six pack sondern eight pack). Und was soll ich Euch sagen, selbst den Alltag runter zu spülen kostet einfach nur Kohle hier. Für die acht Glücksbringer durfte ich mal schnell 16,50 € hinlegen.
Und da ich mich dank dem Netzwerkjäger nun auch für Bombaj Gin begeistern kann, habe ich auch dort einen Blick auf den Flaschenpreis erhascht. 26,-€ !!!!! Wird Zeit das ich demnächst mal wieder am Flughafen bin. So, dann werde ich jetzt mal jeden Schluck nochmal hochwürgen und ihn zweimal genießen, na dann Prost.
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Der Südwesten, oder die Suche nach meiner Zukunft
17.2.2008 von shanne2685.
600 km entlang der Küste, von Kinsale bis nach Dungarvan und dann zurück nach Bray, auf der Suche nach einem schönen Fleckchen Heimat. Und ich kann Euch sagen ich bin fündig geworden. Wer nach dem Irland sucht, welches man aus den unzähligen Erzählungen, Filmen und Bildern kennt, der wird entlang dieses Küstenstreifens, fernab von den urbanen Siedlungen, genau dieses Irland finden. Das Irland welches man in Dublin und Umgebung nicht mehr wirklich findet.
Ja ich gebe zu, diese Landschaft hat mich echt ein wenig verzaubert und am Ende meiner Fahrt habe ich auch den ungefähren Raum meiner möglichen Bleibe gefunden. Es war ein typischer düsterer Tag an der See, der Wind kam direkt vom Wasser und trug die eisige Luft von der Celitic Sea mit sich, doch auch das passt zu der Landschaft, die sich Angesicht des stetigen Windes, immer etwas geduckt hält. Gesprenkelt wird die grüne Landschaft durch die, wegen der Kälte, mit Wolle bekleideten Schafe. Kluge Tiere das. Die Gesichter der Einheimischen, haben diese roten mit Äderchen durchströmten Bäckchen.
Der erste Stopp an diesem Tag war Kinsale, ein kleiner Fischerort (2257 EW.). Kinsale wirkt wie von einer Postkarte, zahlreiche Motive warten auf den fleißigen Fotografen und die vielen Fischrestaurants laden zum verweilen ein. Derzeit wird der Ortskern saniert. Auch viele Künstler haben ihren Platz in Kinsale gefunden und somit ist dieses kleine Örtchen ein magischer Anziehungspunkt für die Mondäne Gesellschaft geworden. 1601 sollte in die Irischen Geschichtsbücher als das Ende des gälisch geprägten Irlands eingehen, als die Spanier mit Unterstützung von irischen Streitkräften gegen die Engländer Unterlagen. Es sollte 100 Jahre dauern, bis die Katholiken wieder in die Stadt zurückkehren durften.
Doch eine weitere Berühmte Geschichte nahm hier ihren Verlauf, als Anfang des 18. Jahrhunderts, Alexander Selkirk in Kinsale aufbrach und auf einer Einsamen Insel strandete, dieses für Ihn unglückliche Ereignis, inspirierte Daniel Defoe zu seinem Bestseller Robinson Crusoe. 

Weiter ging es dann mit meiner Tour Richtung Crosshaven. Über Crosshaven finde ich leider gar nichts in meiner Literatur, möchte es hiermit also als einen kleinen Geheimtipp handeln. Wunder schöne Anfahrt entlang eines sehr gepflegten Fjordes, an dem sich viele Sportler tummeln. Schließlich kommt man in einem sehr sauberen und gepflegtem Örtchen an, welches vielleicht ein paar hundert Einwohner hat. Ein netter kleiner Yachthafen lädt zum Bummeln ein. Also auch einen Besuch wert.
Dann eine kurze Durchfahrt durch Midleton, welches mir als neue Wohnstätte empfohlen wurde. Ich finde das ist es eher nicht. Eine typische Industriestadt und für solch eine Stadt, auch typisch dreckig und nicht sehr einladend. Berühmt ist Midleton eigentlich nur für eins und zwar für den Whiskey (Achtung, mit e geschrieben), nicht irgendeiner sondern der Jameson, ganze Busladungen werden durch die alt ehrwürdige Destilliere gepresst um am ende mit einem Gratis Glas verköstigt zu werden. Die Brauerei stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und ist als technisches Museum sehr sehenswert. Ich sah es nicht. Ätsch.
Nun noch einen Abstecher nach Ballycotton, ganz kleines Dorf mit einem schönen Fischerhafen und dem Blick auf eine Insel mit Leuchtturm. Auch eine hübsche Kirche gibt es in diesem Dorf. Und es gibt den Ballycotton Cliff Walk, welcher im 2. Weltkrieg für Wachgänge angelegt wurde. Betreten nur auf eigene Gefahr und soweit ich das gesehen habe, war der Zugang auch abgeriegelt. Wenn er im Sommer offen ist, lohnt sich der Wanderweg sicherlich.
Nächstes Ziel Youghal. Ebenfalls ein nettes Städtchen welches immer irgendwie auf der Gewinnenden Englischen Seite war. Seit die Umgehungsstraße da ist, ist es auch etwas angenehmer in der Mitte geworden, auf jeden Fall sehr sehenswert. Berühmtester Sohn der Stadt ist Sir Walter Raileigh, der im 16. Jahrhundert Virginia kolonisierte und dann auf seinem Rückweg nach Europa, die Kartoffel mit brachte. Angeblich soll er im Garten gemütlich sein Pfeifchen geraucht haben, dabei hat er von der Kartoffel gekostet, doch anstatt der Wurzelknolle hat er die Beeren probiert und wäre dabei fast drauf gegangen. Nach diesem Unheils amen Nachmittag, wurde die Knolle für ein paar Jahrhunderte erst einmal vergessen. Die Historiker glauben aber dieser Geschichte nicht so ganz. Den Einwohnern ist es egal, weil sie feiern jetzt immer ende Juli ein rauschendes Fest zu seinen ehren.
Zum Abschluss ging es dann noch nach Dungarvan (7220 EW.). Sehr saubere Stadt mit vielen neuen Ecken und Enden, eingebettet zwischen bewaldeten Hängen. Dungarvan ist das Verwaltungszentrum von Waterford und bietet eine umfassende Gastronomie. Das Bier geniest man am besten Im Hafen am Davitt Quay, von wo aus man auf die weite See blicken kann und den Booten beim einlaufen zuschaut. Außerdem gibt es das King John´s Castle.
So und hier wird es also auch sein, zwischen Ballycotton und Dungarvan, wo ich versuchen werde eine Bleibe zu finden. Ich habe noch jemanden Kennen gelernt, der mir etwas bei der Suche helfen wird. Es liegt von den Entfernungen zu den Hauptstraßen recht gut und von der Größe der Ortschaften genau richtig, nicht zu ländlich aber auch nicht zu hektisch. Also lasst Euch überraschen wo ich enden werde. Viel mehr Bilder findet Ihr wie immer im Linkblock unter Flickr, viel Spaß beim anschauen.
© S.Hannemann
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Cork- Die Fahrt lohnt sich
16.2.2008 von shanne2685.
Verehrte Mitreisende
Da bin ich nun in Cork City, der heimlichen Hauptstadt Irlands. Ich sitze in meinem Hotel, auf einem roten Sessel direkt über dem Lee und blicke über die von Lichtern erhellte Stadt. Komme mir ein wenig vor wie einer der Damen in gewissen Straßen, aber ich sitze im vierten Stock, das macht den Unterschied. Ich möchte heute nicht auf die Geschichte Corks eingehen, dazu wird an anderer Stelle noch mehr Zeit sein, aber ich möchte Euch gerne ein wenig die Stadt beschreiben.
Cork ist eine Studenten Stadt und einer der Haupt Anlaufstellen für Touristen aus aller Herren Länder. Die Ganze Gegend ist einiges Grüner als rund um Dublin und es geht Richtung Festland stetig Berg auf. In den engen Gassen und auch in der großen St. Patricks Straße lässt es sich wunderbar Bummeln, oder man genießt in einer der vielen Kneipen, Pub´s, Bar´s und Restaurant, das rege Treiben vor dem Fenster. Im Sommer sitzt man natürlich draußen.
Ich habe Euch ja schon vor dem Verkehr gewarnt, also noch mal, Dublin und Cork am besten nur mit dem Bus anreisen. Für Fußgänger gelten keine Ampeln und der Rest der Verkehrsteilnehmenden macht sowieso was gerade Spaß macht, von Parkplätzen ganz zu schweigen. Wie überall in den Städten, ist es auch hier ziemlich teuer. Das Abendessen ging noch einigermaßen für die sehr große und leckere Portion, für ein frisches Sandwich habe ich am Mittag allerdings 5,50€ hingelegt. Das Hotel wurde mir als eines der eher Günstigen empfohlen, wie bringe ich das nur meinem Chef bei?
Cork erscheint mir vom gesamt Eindruck einiges Sauberer zu sein als Dublin, wobei Dublin auch als die dreckigste Hauptstadt in ganz Europa bezeichnet wird und das sogar von den Dublinern selbst. Übrigens solltet Ihr die Flüsse in den Städten gegenüber einem Einheimischen nicht verwechseln, sonst macht Ihr Euch schnell neue Freunde. Die Dubliner und Corkesen mögen sich in diesen Dingen nicht so sehr.
Wo Cork klar die Nase vor bisher allem gesehenen hat (und jetzt mal alle Feministinnen weglesen), ist bei den Frauen. Endlich schöne Frauen! In normaler Kleidung! Mit normalem Verhalten! Bisher waren alle Frauen die etwas Wert auf sich gelegt haben, in der Regel aus Polen. Die neuste Mode in Irland ist das Tragen eines Jogginganzuges, nein, nicht etwa irgendwie einen schicken Wellness Anzug. Nö, so richtig ausgenudelte Dinger. Was Euch durchaus auch passieren kann, ist, dass Euch jemand auf der Straße oder im Supermarkt im Pyjama begegnet, das Schmerzt das geschulte Auge.
Mehr über Cork in einer späteren Niederschrift, morgen geht es in verschiedene Dörfer und Gegenden, um nach einem geeigneten Ort Ausschau zu halten. Aber jetzt geht es erst einmal an die Bar zu einem Murphy- ja, in Cork wird Murphy´s getrunken.
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Der Stand der Dinge
14.2.2008 von shanne2685.
Na, habt Ihr schon geduldig auf den nächsten Eintrag gewartet? Brav und hier kommt er auch schon:
Also ziemlich was los hier, nachdem mein Chef leider von der Irischen Grippe angefallen wurde, durfte ich diese Woche meinen ersten eigenen Vortrag halten, ging gar nicht mal so schlecht. Doch auch ich kränkel ein wenig herum, ich hoffe das ich mich nicht angesteckt habe. Morgen werde ich Richtung Cork fahren, hier treffe ich einen Kunden und habe dann Gelegenheit ein wenig die Umgebung nach einer geeigneten Bleibe ab zu suchen.
Ihr seht es ist ganz schön was los hier. Es gäbe auch unglaublich viel zu schreiben, jeden Tag erlebe ich wieder interessante neue Dinge über die es sich zu schreiben lohnt. Nur bin ich leider nicht immer so schnell am Rechner. Doch wie kann man in Irland etwas interessantes und vielleicht auch lustiges Erleben, wenn man gar niemanden kennt? Gute frage, doch dabei kann ich Euch helfen.
Wenn Ihr dann also mal nach Irland kommt und verzweifelt nach sozialen Kontakten sucht, dann gibt es einen einfachen Trick mit einem Iren ins Gespräch zu kommen. Frag ihn einfach nach dem Wetter. Einfach, gell! Denn auch die Iren machen das so, wild Fremde Menschen kommen auf Dich zu und sagen so was Unverfängliches wie zum Beispiel: „Heute ist aber windig, oder nicht?“ Du sagst dann irgendwie: „Ja sehr windig, gestern war es ja auch schon windig.“ Und schon wird Dein/ Euer gegenüber wissen wollen, woher Du/ Ihr kommt. So Einfach ist das.
Es kann aber auch sein, das Ihr einfach irgendwo durch die Grünheit gleitet, ihr an einem Haus vorbei kommt und Euch die Menschen freundlich zu winken, manchmal auch einfach aus einem anderen Auto raus. Was uns aber auch schon zum nächsten Thema führt, Iren und Auto fahren- zwei Welten prallen aufeinander! Vielleicht liegt es aber auch daran, das die Iren nach der Theoretischen Prüfung zwei Jahre ohne Lappen durch die Gegend Düsen dürfen oder vielleicht auch daran, das bei erreichen der vollen Punktzahl, freundlich gefragt wird ob man denn den Führerschein ein paar Tage abgeben möchte. Freiwillig! Abblenden wenn jemand entgegen kommt? Warum denn? Die Scheinwerfer sind schließlich beim Auto dabei gewesen. Also, ihr dürft Euch auf Eure erste Autofahrt freuen.
Das die News in Kürze. Ich hoffe ich kann am Samstag schon einen kleinen Erfolg bei der Wohnungssuche vermelden (Habe heute mal morgens geduscht). Außerdem möchte ich Euch noch ein Irisches Wort beibringen, mit dem Ihr in jeder Pub Unterhaltung locker mithalten könnt.
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